|
Zur Homepage der
|
Mache dich auf, werde licht; - Jesaja 60,1+2 (Andacht von Gerrit Jan Beuker, Hoogstede)
Im Strom der Zeit: Sie haben meinen Sohn umgebracht - Irakische Christen fliehen nach Jordanien und Syrien
Reformierter Bund: Solidarität mit Israel - Gegen Iranische Drohungen
Brot für die Welt: Spenden für die 46. Aktion 2004/2005
Hoffnung für die Armen - "Brot für die Welt" im Advent
Randbemerkungen: Stille Nacht
Bunder promoviert (Walter Hilbrands am 22.12.05 in Kampen/NL)
Posaunenchor Emden feierte Jubiläum
Adventssingen in Emden
Wechsel in der Redaktion
Zu Weihnachten
Schön adventlich soll es in dieser Zeit in Familie und Gemeinde zugehen. Eine Adventsfeier jagt die andere. Für manche wird es zu viel. Wir singen vom lieben Christkind, wir zünden Kerzen an und packen die Welt ein wenig in Watte ein, damit sie nicht ganz so hart und kaputt aussieht.
Kerzenlicht leuchtet nicht so grell. Es blendet nicht. Wir sehen für ein paar Wochen die schlimmsten Kratzer und Beulen unseres Lebens und unserer Welt nicht so deutlich. Sie ist wie mit Stoßdämpfern versehen. Wir spüren ihre Härte und Kälte nicht mehr gar so schlimm.
Zusammenhänge beachten
Es gibt nur ganz wenige Bibelabschnitte, eine Hand voll, die viele Menschen zu Weihnachten und im Advent hören wollen. Und es sind vielleicht auch nur eine Hand voll Lieder, die sie singen möchten.
Die Gefahr ist groß, dass biblische Texte aus ihrem Zusammenhang gerissen werden und wir nur gerade das lesen und hören, was mit unseren Wünschen und Vorstellungen übereinkommt. Der Prophet Jesaja redet vielfach z.B. in Kap. 66 auch vom Gericht Gottes über die Menschen und über die Völker oder von der Strafe Gottes über allen selbst gewählten und selbstgefälligen Gottesdienst. Völker und Königreiche, die dem Gott Israels und Israel nicht dienen wollen, werden umkommen und verwüstet (60,12).
Die Botschaft vom Advent hebt das Gericht Gottes nicht auf. Aber sie ruft zum Heiland. " "Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt" ist ein Ruf zur Buße und zur Umkehr zu Gott! "Kehrt um, bekehrt euch, tut Buße, das Reich Gottes ist nahe, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen." So predigen Johannes der Täufer und Jesus beide wörtlich gleich in den Evangelien. "Kehrt um, denn Gott ist nahe."
Ein bisschen Watte, ein wenig Kerzenschein oder ein paar Geschenke sind zu wenig! Sie entsprechen nicht dem, was hier angekündigt wird. Da ist viel mehr gefordert und viel mehr gefragt, nämlich totale Verwandlung und völlige Neuorientierung des Lebens.
Wie feiern wir richtig?
Wie geht das? Wie können ich, mein Leben und meine Welt hell werden? Was müssen wir tun? Wie feiern wir recht Advent und Weihnachten?
Stell dir vor, die Sonne geht auf. Erst siehst du ein wenig Morgenrot nach einer langen dunklen Nacht. Und dann steigt die Sonne langsam hinter dem Horizont empor höher und höher bis sie mitten im Sommer hoch am Himmel steht Das ist unsere Situation. Das Licht Gottes scheint in Jesus Christus.
Und nun heißt es: Mache dich auf, werde licht! Was kann das bedeuten?
Ist es nicht dies: Versteck dich nicht vor diesem Licht. Weiche ihm nicht aus, sondern stell dich hinein in die Sonne und lass dich erwärmen. Bleib nicht bei den langen Schatten und dunklen Seiten des Lebens und der Welt stehen. Lass dich nicht von ihnen bestimmen. Komm zum Licht! Lass dich erleuchten. Lass dich anstrahlen und umstrahlen. Lass dich erwärmen.
Das Licht entzündet
Dieses Licht ist wie ein Feuer es kann auch dich anzünden und mit sich reißen. Ich habe die feste Hoffnung, dass es immer neu Menschen ansteckt und überzeugt. Auch unser Land und unsere Welt können neu entzündet werden. Das Feuer der Liebe Gottes, das Feuer seines Erbarmens, das Licht seiner Gnade brennt und leuchtet heller als die Sonne in Jesus Christus. Und es wärmt mehr als die irdische Sonne es jemals vermag.
Jesus Christus spricht: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Jh. 8,12) Über jeden Christen und jede Christin erreicht dieses Licht andere Menschen. Wer im Licht und in der Wärme steht, strahlt Licht und Wärme aus. Der Funke springt über, das Feuer ist entfacht durch Christi Geburt, Sterben und Auferstehen. Niemand kann es stoppen oder aufhalten. Das Christuskind ist der neue Anfang Gottes. Es ist zum Glück nicht immer nur Kind geblieben.
Gerrit Jan Beuker, Hoogstede
Im Strom der Zeit
Irakische Christen fliehen nach Jordanien und Syrien
Seit dem Sturz Saddam Husseins ist die Sicherheitslage im Irak sehr bedenklich. Unter dem Machtvakuum leiden religiöse Minderheiten wie die Christen ganz besonders. Schutzlos sind sie kriminellen Banden ausgeliefert, was immer mehr ins Exil treibt. Viele gehen nach Syrien oder Jordanien.
Für die meisten Menschen in der Sankt Efraim-Gemeinde ist es ein Sonntag wie jeder andere. Nach dem Gottesdienst in der kleinen syrisch-orthodoxen Kirche im Ammaner Stadtteil Ashrafiye sitzen sie im Gemeindesaal zusammen und unterhalten sich mit Freunden und Bekannten, bevor es gleich heim zum Mittagessen geht. Dina hingegen ist zum ersten Mal hier. Die Mittvierzigerin mit dem unruhigen Blick fällt auf. Noch bevor das Tablett mit den Teegläsern die Runde gemacht hat, platzt sie heraus. "Sie haben meinen Sohn umgebracht, vor zwei Monaten. Ich weiß nicht, wer das getan hat", sagt sie und bricht in Tränen aus. Es ist nicht das erste Mal an diesem Tag, dass sie vor Verzweiflung weint. Das Papiertaschentuch in ihrer Hand müsste dringend durch ein frisches ersetzt werden. Vorhin im Gottesdienst hatte sie in den vertrauten Liedern und Gebeten noch ein wenig Trost gefunden. Jetzt aber werden ihr das Chaos und die Ungewissheit, die seit kurzem ihr Leben bestimmen, wieder voll bewusst.
"Unser Leben ist auf den Kopf gestellt"
Dina ist vor einer Woche aus dem Irak geflohen und hat sich mit ihrem Sohn Saif (25) und ihrer Tochter Sarah (19) in der jordanischen Hauptstadt in Sicherheit gebracht. Ihr Mann ist noch in Bagdad geblieben, um zu versuchen das Haus zu verkaufen. Das Geld brauchen sie dringend, um sich irgendwo und irgendwie eine neue Existenz aufzubauen. Vor dieser Aufgabe stehen heute viele irakische Christen. Seit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen und dem Sturz von Saddam Hussein haben Zehntausende das Land verlassen. Schätzungsweise 50.000 Christen sind nach Syrien gegangen und in Jordanien haben 30.000 Schutz gesucht.
"Unser Leben ist total auf den Kopf gestellt, ich weiß nicht, wie es weitergehen soll", sagt Dina und erzählt ihre Geschichte. Zwei Monate zuvor waren vermummte Gangster nachts in ihr Haus in Bagdad eingedrungen, hatten sie, ihren Mann und ihre drei Kinder gefesselt und bedroht. Mit einem Finger deutet Dina auf die Stelle an ihrem Hals, wo die Gangster das Messer schon angesetzt hatten. "Sie haben alles gestohlen: Gold, Schmuck, Geld, unsere Handys alles haben sie mitgenommen. Dann wollten sie die Schlüssel unseres Autos haben. Schließlich haben sie auch noch Hussam mitgenommen", sagt sie und weint. Hussam ist Dinas zweiter Sohn, er war gerade 24 Jahre alt geworden. "Die Männer sagten, sie würden sich melden. Aber wir haben vergeblich auf ihren Anruf gewartet." Dina spricht sehr gut Englisch. Sie und ihr Mann haben beide als Ingenieure gearbeitet. Wie viele Christen in ihrer Heimat waren sie bis vor kurzem noch das, was man im irakischen Vergleich wohl situiert nennen würde. Wer die Männer waren, die ihren Sohn entführt haben, weiß sie nicht. "Wir haben nie etwas mit den Amerikanern zu tun gehabt", betont sie.
Unter dem Diktator besser geschützt
Christen im Irak werden immer häufiger Opfer von Raubüberfällen und Attentaten. Als religiöse Minderheit haben sie weder den Schutz eines Clans noch Fürsprecher auf politischer Ebene. Welche politische Kraft im Irak sollte sich derzeit für diese kleine Minderheit einsetzen, wo angesichts der blutigen Machtkämpfe nicht einmal das Leben der zur Mehrheit zählenden Schiiten sicher ist.
Paradoxerweise ging es den Christen unter Saddam Hussein diesbezüglich besser. Der Diktator gewährte ihnen einen gewissen Minderheitenschutz. Allerdings nicht, weil er dem christlichen Glauben in irgendeiner Weise nahe gestanden wäre. Vielmehr wollte er an dieser Front einfach seine Ruhe. Man könnte sagen, es gab ein stillschweigendes Agreement zwischen dem totalitären Staat und seiner christlichen Minderheit. Die Christen, die im Irak auf eine jahrhundertealte Tradition blicken, verhielten sich innen- und außenpolitisch neutral und wurden dafür vom Herrscher vor Übergriffen islamistischer Fanatiker geschützt.
Heute dagegen werden sie immer häufiger angegriffen. Läden christlicher Eigentümer, die Alkohol verkaufen, werden angezündet oder geplündert, Einbrüche in die Wohnhäuser von Christen sind an der Tagesordnung. Seit Kriegsende im Mai 2003 sind nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker 80 Christen von islamistischen Terroristen ermordet worden.
Der ganz normale kriminelle Terror
Die Männer, die Dinas Familie überfallen haben, hatten vermutlich weder politische noch religiöse Ziele. Sie wollten einfach nur an das Geld der Familie. Christen gelten als einfache und lukrative Geiseln. Die Kriminellen wissen, dass der christliche Glaube vor die Rache eine moralische Hürde gesetzt hat. Und da viele christliche Familien bisher ein gutes Einkommen hatten, lässt sich aus ihnen auch viel Geld herauspressen.
So haben vermutlich auch die Entführer von Hussam, Dinas Sohn, anfangs gedacht. Doch dann war wohl irgendetwas nicht nach Plan gelaufen und die Männer haben sich seiner brutal entledigt. Die Polizei fand ihn eine Woche später auf der Straße wieder, ermordet. Da er keine Papiere bei sich hatte, brachten sie ihn in die Leichenhalle im Stadtteil von Abu Ghreib und warteten, bis sich jemand melden würde. "Ich habe irgendwann gewusst, dass ich ihn da suchen muss", sagt Dina. Nach zwei Wochen des bangen Wartens ging sie dorthin und fand ihn. Sie hatten ihn mit der eigenen Krawatte stranguliert. Hussam hätte noch in diesem Sommer seinen Abschluss im Medizinstudium gemacht.
Dinas Geschichte ist kein Einzelfall. Immer mehr Christen im Irak haben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufgegeben und ihre Heimat verlassen. Oft müssen sie dies Hals über Kopf tun. Allein nach den Bombenanschlägen im August 2004 auf vier Kirchen in Bagdad und zwei weitere Kirchen in Mosul, bei denen elf Menschen umkamen und mehr als 50 verletzt wurden, haben mehrere zehntausend Christen noch am gleichen Tag die Flucht ergriffen. Sie lassen alles hinter sich und finden sich plötzlich wie Dina in einer fremden Stadt, ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Freunde wieder.
Die wenigsten, die nach Amman kommen, wollen dauerhaft bleiben. Viele sehen in Jordanien nur ein Transitland und bleiben solange, bis sie die nötigen Papiere haben, um in ein anderes Land auszuwandern. Das kann unter Umständen sehr lange dauern. Mit Putzjobs und anderen wenig angesehenen Arbeiten halten sie sich irgendwie über Wasser. Die meisten sind von der finanziellen Unterstützung anderer abhängig.
Die christlichen Gemeinden in Jordanien tun, was sie können, um ihren Schwestern und Brüdern aus dem Nachbarland irgendwie zu helfen. Sie sammeln Geld für Miete, Kleider, Essen und vor allem auch für das Schulgeld der Kinder. Die Einbindung in den täglichen Schulbetrieb ist nicht nur aus lernpädagogischen Gründen für die Flüchtlingskinder wichtig. Die Schule gibt ihnen in dem chaotischen Leben im Exil auch ein wenig Halt.
Angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen ist es aber nur wenig, was die Kirchen tun können. Schließlich leben Christen in Jordanien auch nur als kleine Minderheit. Ihr Anteil an der Bevölkerung liegt bei etwa drei Prozent (etwa 200.000 Menschen).
Dafür wissen viele christliche Familien in Jordanien aber aus eigener Erfahrung, was es heißt, zu einem Neuanfang in der Fremde gezwungen zu sein. Ein Großteil der jordanischen Christen ist palästinensischen Ursprungs und musste entweder bei der Staatsgründung Israels die Heimat verlassen oder kam während des Sechs-Tage-Krieges 1967 auf die andere Seite des Jordans. Sie haben für das Schicksal der irakischen Schwestern und Brüder umso mehr Verständnis.
Katja Dorothea Buck, Stuttgart
Ev. Missionswerk
Nachdruck aus "Eine Welt.
Magazin aus Mission und Ökumene"
Nr. 6, 2005, 08-11.
Zur Person
Katja Dorothea Buck ist selbst nicht im Irak gewesen. Sie hat im Libanon und in Jordanien mit verschiedenen Kirchenvertretern und mit irakischen Flüchtlingen Gespräche geführt.
Buck hat in Tübingen, Paris und Kairo Religionswissenschaft (Schwerpunkt Islamkunde) und Politik (Schwerpunkt Nahost) studiert und im Anschluss an ihr Studium bei der Stuttgarter Zeitung volontiert. Sie ist seit Februar 2003 leitende Redakteurin im Evangelischen Missionswerk (EMW). Ein bis zwei Mal im Jahr ist sie dienstlich im Nahen Osten, um für die Publikationen vom "Schneller-Magazin - Magazin über christliches Leben im Nahen Osten" zu recherchieren. In ihrer journalistischen Arbeit sind die arabischen christlichen Minderheiten ein Schwerpunkt.
Christen im Irak
Im Irak leben Christen seit den ersten Jahrhunderten. Seit der islamischen Eroberung im siebten und achten Jahrhundert sind sie in der Minderheit. Bis vor 20 Jahren war ihr Anteil an der Bevölkerung relativ stabil. 1987 waren noch 1,4 Millionen der insgesamt 25 Millionen Iraker Christen. Heute leben nur noch 700.000 im Land. Tendenz stark sinkend. Die meisten gehören der chaldäischen Kirche an. Daneben gibt es aber auch assyrische, syrisch-orthodoxe und armenisch-orthodoxe Gemeinden.
Gegen Iranische Drohungen
Der Moderator (Vorsitzende) des Reformierten Bundes, Direktor Dr. h.c. Peter Bukowski (Wuppertal), hat sich in einem Brief an den Botschafter des Staates Israel, Shimon Stein, angesichts iranischer Drohungen gegen Israel für eine "unbedingte Solidarität mit dem Staat Israel" ausgesprochen. Der Brief lautet:
"Sehr geehrter Herr Botschafter,
mit Empörung und Sorge zugleich hören wir auch in unseren Ev.-reformierten Kirchen und Gemeinden die unverhohlenen und menschenverachtenden Aufrufe zur Vernichtung eines demokratischen Staates Israel.
Das Gift einer islamistischen Judenfeindschaft, über viele Jahrzehnte über Kanzeln und Medien bis in die Schulbücher hinein verbreitet, wirkt und bedroht die Existenz des jüdischen Staates und Gemeinwesens, gefährdet aufs Neue langsam gereiftes Vertrauen in eine friedliche Lösung des komplexen Nahostkonfliktes.
Wir werden uns in unseren Gemeinden und Kirchen weiterhin um sachliche Informationen und Diskussionen bemühen, dass Hass und Vorurteile weichen und eine unbedingte Solidarität mit dem Staat Israel und all seinen Bewohnern wachsen kann.
Dazu gehört der Respekt vor den mit uns lebenden Jüdinnen und Juden hierzulande.
Seien Sie gewiss, dass wir Ihnen als Freunde zur Seite stehen und jeder Form von Judenfeindschaft entschieden entgegentreten werden."
Jörg Schmidt
Publizistik und
Öffentlichkeitsarbeit
des Reformierten Bundes
Datum | Gemeinde | Spende | Betrag/Euro |
11.03.04 | Bentheim | Gabe | 100,00 |
22.03.04 | Campen | Kollekte | 718,58 |
08.04.04 | Hoogstede | Kollekte | 128,31 |
13.04.04 | Nordhorn | Kirchlicher Unterricht Gruppe 4 | 44,86 |
13.04.04 | Veldhausen | Kollekte | 2.028,45 |
28.05.04 | Veldhausen | Kollekte | 1.342,20 |
08.06.04 | Hoogstede | Kollekte | 223,57 |
09.07.04 | Veldhausen | Kollekte | 1.187,53 |
14.07.04 | Nordhorn | Kollekte | 1.905,02 |
06.09.04 | Veldhausen | Kollekte | 1.019,19 |
08.09.04 | Bentheim | Gabe | 10,00 |
12.10.04 | Bentheim | Gabe | 100,00 |
21.10.04 | Bunde | Gaben | 570,00 |
26.10.04 | Nordhorn | Kollekte anl. Trauung: D/M | 278,77 |
15.11.04 | Veldhausen | Kollekte | 1.206,65 |
22.11.04 | Bentheim | Spende | 10,00 |
27.12.04 | Veldhausen | Kollekte | 1.308,59 |
28.12.04 | Neermoor | Weihnachtskollekte | 687,80 |
29.12.04 | Uelsen | Weihnachtskollekte | 3.772,41 |
29.12.04 | Laar | Weihnachtskollekte | 5.359,95 |
30.12.04 | Wilsum | Weihnachtskollekte | 3.117,16 |
03.01.05 | Campen | Kollekte | 742,45 |
03.01.05 | Emden | Kollekte | 895,22 |
03.01.05 | Ihrhove | Weihnachtskollekte | 3.362,27 |
05.01.05 | Uelsen | Kollekte, Brot statt Böller | 1.037,00 |
10.01.05 | Campen | Spende | 250,00 |
11.01.05 | Neermoor | Weihnachtskollekte | 125,00 |
11.01.05 | Bentheim | Weihnachtskollekte | 17.410,94 |
14.01.05 | Hoogstede | Weihnachtskollekte | 3.226,24 |
14.01.05 | Nordhorn | Weihnachtskollekte | 9.695,90 |
18.01.05 | Nordhorn | Weihnachtskollekte, Nachtrag | 200,00 |
18.01.05 | Emlichheim | Weihnachtskollekte | 21.511,69 |
19.01.05 | Bunde | Kollektennachtrag | 220,00 |
20.01.05 | Wuppertal | Kollekte | 1.597,14 |
26.01.05 | Bentheim | Nachtrag: Weihnachtskollekte | 1.541,00 |
14.02.05 | Emden | Spende | 80,00 |
15.02.05 | Nordhorn | Spende | 70,00 |
28.02.05 | Bentheim | Spende | 10,00 |
08.03.05 | Veldhausen | Kollekte | 1.205,95 |
21.03.05 | Veldhausen | Kollekte | 1.328,32 |
|
| Zwischensumme I | 89.628,16 |
| |||
II. Sondergaben und Katastrophenhilfe 46. Aktion 2004/ 2005 | |||
| |||
Datum | Gemeinde | Spende | Betrag/Euro |
02.09.04 | Hoogstede | Kollekte z. G. Hungerhilfe Afrika | 1.834,50 |
06.09.04 | Veldhausen | Kollekte z. G. Flutopfer Bangladesch | 1.287,05 |
08.09.04 | Bentheim | Kollekte z. G. NES AMMIM | 513,94 |
20.09.04 | Veldhausen | Gabe z. G. Hilfe für den Sudan | 200,00 |
20.09.04 | Veldhausen | Abendmahlskollekte Aktionsbündnis gegen Aids | 1.086,76 |
27.09.04 | Veldhausen | Sammlung anl. Geb. G. Sch. Flutopfer Bangladesch | 171,00 |
28.09.04 | Bentheim | Kollekte je ½ Hungergebiete Sudan und Bangladesch | 2.533,03 |
14.10.04 | Bentheim | Gabe, dito z. G. Sudan und Bangladesch | 100,00 |
20.10.04 | Hoogstede | Kollekte z. G. Flutopfer Bangladesch | 554,68 |
20.10.04 | Nordhorn | Kollekte, Katastrophenhilfe Sudan und Haiti | 3.806,61 |
21.10.04 | Neermoor | Kollekte z. G. Katastrophenhilfe DAFUR | 263,50 |
04.11.04 | Bentheim | Spende für Hungergebiete im Sudan | 300,00 |
04.11.04 | Bentheim | Spende anl. Erntedankkollekte für Katastrophe Sudan | 1.675,29 |
08.12.04 | Campen | Sammlung für Aids-Hilfe | 134,96 |
08.12.04 | Campen | Kollekte für Sudanhilfe | 264,40 |
29.12.04 | Bunde | Kollekte z. G. "Sauberes Trinkwasser" in Brasilien | 3.187,79 |
30.12.04 | Bunde | Kollektennachtrag | 50,00 |
11.01.05 | Bentheim | Klingelbeutel IV/04 Hungerhilfe in Afrika | 3.480,56 |
| Zwischensumme II | 21.444,07 | |
| |||
|
| Gesamtsumme o. a. Spenden I und II | 111.072,23 |
An der dargestellten Sammelaktion 2004/2005 haben sich unsere Gemeinden - wie oben aufgeführt - mit Spenden in Höhe von 111.072,23 Euro (Vorjahr: 113.103,23 Euro) beteiligt.
Wenn wir unsere zusätzlichen Sammlungen zu Gunsten der Flutopfer in Südostasien in Höhe von 140.649,51 Euro, die wir bereits im Grenzboten Nr. 11 vom 29.05.2005 einzeln veröffentlicht haben, hinzurechnen, kann für das abgelaufene Spendenjahr ein erfreulich gutes Gesamtergebnis festgestellt werden.
Wir danken daher allen Spenderinnen und Spendern von ganzem Herzen für ihre Beiträge und Opferbereitschaft und bitten, ebenfalls die neue laufende Spendenaktion zu unterstützen.
Bankverbindung:
Sparkasse
Leer-Weener
Konto-Nr.: 2-050573
BLZ: 28550000
Bunde, den 24.11.05
i.A. Diedrich
Kolthoff
Die Hirten in der Bibel sind zumeist namenlose Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie sind froh, wenn ihre Kinder keinen Hunger leiden, wenn die Wölfe ihren Herden fernbleiben und Schafe und Ziegen genügend Nahrung finden. Sie haben keinen Zugang zum vornehmen Leben in den Städten. Sie haben trotz ihrer ehrenwerten Rolle als Bewahrer der Viehherden keine Lobby und ihre Namen tauchen selten in den Schlagzeilen auf. Und nur selten erhalten sie einen bleibenden Platz in der Geschichte wie David, der Hirtenjunge, der den Goliath mit einem Stein erschlug und König von Israel wurde.
Die Botschaft des Sterns von Bethlehem
Die biblischen Hirten auf dem Feld repräsentieren bis auf den heutigen Tag die Armen und Ausgegrenzten dieser Welt. Dennoch sind sie, die Namenlosen, die ersten, denen die Botschaft von Weihnachten verkündet wird. Stellvertretend für all jene, die im Elend leben und sich von den Brosamen vom Tisch der Reichen ernähren müssen, leuchtet den Hirten der Stern von Bethlehem. In seinem Licht wird den Armen Hoffnung geschenkt. Noch immer gilt: Die Armen sind nicht allein mit ihren Sorgen um das tägliche Brot und in ihrem Kampf um die Zukunft ihrer Kinder. Seit diesem Tag vor mehr als 2000 Jahren gilt die Botschaft von Weihnachten: Wenn die Welt gegen Euch ist Gott ist mit Euch. Wenn die Welt Euch vergisst Gott wird Euch nicht vergessen. Wenn die Liebe der Menschen endet Gottes Liebe ist gewiss.
Verantwortung und Herausforderung
Die Zusage der Liebe und Hilfe Gottes entlässt den einzelnen Menschen nicht aus seiner Verantwortung. Als Werkzeuge Gottes und als Menschen, denen seine Verheißungen gelten, sind Christen und Christinnen aufgefordert, ihren Wohlstand zu teilen mit jenen, die aus eigener Kraft ihren Alltag nicht meistern können.
Dankbarkeit und Handeln
Die Botschaft des Advents gilt bis heute als Motivation und als Basis für das Engagement von "Brot für die Welt". Der Stern von Bethlehem fordert uns jedes Jahr von neuem dazu auf, Zeichen der Solidarität zu setzen. Solidarität zwischen Armen und Reichen, zwischen Gewinnern und Verlierern der Globalisierung. Und Solidarität zwischen jenen, die Reichtümer besitzen und den anderen, die nichts anzubieten haben außer ihrem nackten Leben. Noch haben wir unser Ziel nicht erreicht: ein menschenwürdiges Leben für alle.
nach Cornelia Füllkrug-Weitzell,
Direktorin von "Brot für die
Welt"
Einerseits äußerst beliebt, andererseits doch auch etwas beargwöhnt, so könnte man das Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht..." nennen. Darum wird es wohl auch mehr unter dem Weihnachtsbaum als in einem Gottesdienst gesungen. Ein sentimentalischer Grundton ist nicht zu leugnen. Als hochheiliges Paar besingen wir eingefleischten Evangelischen Maria und Joseph normalerweise nicht. Und dass das Baby als holder Knabe im lockigen Haar in der Krippe liegt, ist wohl etwas zu deutlich an frommen Haaren herbeigezogen. Aber diese ersten beiden Wörter haben es in sich: "Stille Nacht".
In stiller Nacht, als die Menschen schliefen, handelte Gott. In stiller Nacht kam Gottes Sohn auf unsere Erde. Niemand hatte ihn gerufen; er kam; er kam zu uns; er kam, und niemand merkte es.
Stille Nacht! Halte diese beiden Wörter einmal fest, mit großen Buchstaben geschrieben auf einem Täfelchen in deinem Herzen. Zwei Wörter als Inbegriff einer Botschaft, wie sie besser, trostvoller und Freude bringender wohl nicht sein könnte.
Und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Gott wirkt immer wieder in der Stille. Auch in unserem Leben. Darum erkennen wir sein Wirken auch nicht immer gleich. Wir erkennen es oft erst im Nachhinein, dann, wenn wir spüren, was er in unserem Leben bewirkt und welche Spuren er in ihm hinterlassen hat.
Darauf wurde ich vor kurzem aufmerksam, als in einem Gottesdienst die Frage des Heidelberger Katechismus gelesen wurde: Woher kommt solcher Glaube? Und darauf die Antwort: Der Heilige Geist wirkt ihn durch die Predigt des Evangeliums und bestätigt ihn durch den Gebrauch der heiligen Sakramente. Gewiss: durch die Predigt und durch Taufe und Abendmahl, aber es ist der Heilige Geist, der ihn bewirkt. Der Geist, der im Verborgenen wirkt; der Geist, der in der Stille ein Türchen bei uns auftut. Auf dieses verborgene, stille Einwirken Gottes auf uns sollten wir viel mehr achten und wir sollten viel mehr damit rechnen als wir durchweg tun.
Auf geistlich feinfühlige Weise kommt das auch im 51. Psalm zur Sprache, wo es in Vers 8 heißt: "Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund." Zweimal dieser Hinweis; erst: Wahrheit, die im Verborgenen liegt; und dann das Bekenntnis, dass Gott im Geheimen Weisheit kund tut. Beide Male ist so das verborgene Wirken Gottes zur Sprache gebracht. Er ist die Quelle der Wahrheit; er ist der Offenbarer des Geheimnisses. Wahrheit und Weisheit finden wir nicht auf dem Wege von Referaten und Diskussionen, wie wichtig sie auch sein mögen. Entscheidend ist, dass wir uns dem Wirken Gottes in der Stille öffnen.
Das schönste biblische Beispiel dafür ist die Erzählung über den fliehenden Elia. Als er auf dem Karmel 450 Baalspropheten töten ließ, da war er in seinem Element; da war seine Glaubenswelt, wie bedenklich diese auch sein möge, in Ordnung; da meinte er, die Anwesenheit Gottes deutlich vor Augen zu haben. Aber als kurz danach Isebel Rache schwor und zur Verfolgung Elias aufrief, war es aus mit seinem Glaubensmut. Und was geschah dann? Da bekam er die wichtigste Lektion seines Lebens. Gott führte ihn mit stiller Hand hin zum heiligen Berge Horeb, dem Ort seiner gnädigen Erscheinung vor Mose und Israel. Da ließ Gott Elia draußen vor dem Berge auf sich warten. Elia lauschte und lauschte, wartete und wartete. Dann kamen nacheinander ein starker, brausender Windstoß, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ein Erdbeben und ein Feuer. Jedes Mal schöpfte Elia Mut. So stellte er sich Gottes Erscheinen und Wirken vor. Aber nein, da war Gott nicht. Am Ende war da ein stilles, sanftes Säuseln. Das waren die leisen Töne der Gottesoffenbarung. Hoffentlich hat Elia es für immer gelernt.
Stille Nacht, ein stilles Säuseln oder schrille Töne, laute Musik, donnernde Paukenschläge? Wir plädieren oft für das Letztere; Elia lässt grüßen. Aber in der Stille der Nacht lässt Gott grüßen: Christus, der Retter ist da.
Heinrich Baarlink, Nordhorn
Der aus der altreformierten Gemeinde Bunde gebürtige Walter Hilbrands promoviert zwei Tage vor Heiligabend, am 22.12.2005 in Kampen in den Niederlanden im Fach Altes Testament.
Seine Dissertation (Doktorarbeit) trägt den Titel: "Heilige oder Hure? Juda und Tamar (Genesis 38) in jüdischer und christlicher Auslegungsgeschichte". Sie behandelt das anstößig erscheinende Kapitel 1.Mose 38 in (1) historischer, (2) literarischer und (3) ethisch-theologischer Perspektive.
Die chronologische Einbindung in die Josefgeschichte scheint problematisch, wenn Judas Enkel bei der Übersiedlung nach Ägypten dabei gewesen sein sollen (vgl. 1.Mose 46,12).
Warum wird die Josefgeschichte durch dieses Kapitel unterbrochen? Welche Funktion erfüllt es in seinem jetzigen Zusammenhang?
Wie ist das Verhalten Judas und Tamars ethisch bewertet worden? Welche Rolle hat dabei gespielt, dass Juda und Tamar Vorfahren von David und von Christus sind?
Diesen drei Fragestellungen geht Hilbrands mittels einer Untersuchung der jüdischen und christlichen Auslegung durch die Jahrhunderte hindurch nach. Wie haben die alten Kirchenväter, die Kirche des Mittelalters und die Reformatoren dieses Kapitel interpretiert? Wie wurde die Geschichte von Juda und Tamar auf jüdischer Seite verstanden?
Die Arbeit umfasst etwa 300 Seiten und soll nächstes Jahr erscheinen. Promotor ist Prof. Dr. C. Houtman von Kampen und Kopromotor Prof. Dr. H. Pehlke von der Freien Theologischen Akademie (FTA) Gießen. Die öffentliche Verteidigung mit anschließender Promotion findet am 22.12.05, von 15:00 Uhr bis 16.00 Uhr in Kampen, Oudestraat 6, statt. Hinterher gibt es einen kleinen Empfang. Wer teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen.
Gerrit Jan Beuker, Hoogstede
Walter Hilbrands (*1965) studierte in Krelingen, an der Freien Theologischen Akademie Gießen (FTA) und an der Theologischen Universität Kampen. Seit 1998 ist er Dozent an der FTA für Hebräisch und Altes Testament. Er ist mit Gretchen Hilbrands geb. de Witt verheiratet und hat zwei Kinder. Anschrift: Rottweg 47, 35428 Langgöns; mail hilbrands@fta.de
Am 16. Oktober 2005 feierte der Posaunenchor der altreformierten Gemeinde Emden in einem musikalischen Festgottesdienst sein 25-jähriges Jubiläum.
Der Posaunenchor wurde von Heye Mollema ins Leben gerufen. Er hat während seiner Militärzeit Trompete spielen gelernt. Er fing mit einigen Gemeindegliedern an und gab ihnen Unterricht. Mehrere Musiker aus der Anfangszeit gehören bis heute dem Chor an. Viele Jugendliche haben bei Heye Mollema das Trompetespielen gelernt. Verstärkung bekommt der Posaunenchor durch Bläser und Bläserinnen der Baptisten und der lutherischen Gemeinde. Gemeinsam loben und preisen sie unseren Herrn und Heiland mit ihrer Musik. Das jüngste Chormitglied ist z. Zt. 13 Jahre alt, das älteste 77 Jahre. Das Alter spielt beim Erlernen des Instruments keine Rolle! Vor einigen Jahren übergab Heye Mollema die Leitung des Chores an Monte Braaksma, der die Arbeit erfolgreich fortsetzt.
Während des Festgottesdienstes gab es einige sehr schöne Instrumentalstücke zu hören. Der Chor begleitete auch den Gemeindegesang. Der Gitarrenchor der Gemeinde trug mit einigen Liedern zur schönen Gestaltung des Gottesdienstes bei.
Die Einladung des Posaunenchores zu Kaffee und Kuchen im Anschluss an den Gottesdienst wurde von der Gemeinde gerne und zahlreich angenommen.
Monika Schipper, Emden
"Um gleich allen Vorurteilen vorzubeugen, das Lied ist weder schwer noch hoch", ermunterte Petra Burmester die Besucher des Adventssingens zum Mitmachen. Die etwa 130 Menschen bestätigten dies durch kräftiges Mitsingen des Kanons.
Am 1. Advent fand in der ev. altreformierten Gemeinde Emden das traditionelle Adventssingen statt. Die Chöre der Gemeinde und einige musikalische Gäste boten ein abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau. Der Gitarrenchor, der als mitreißender Chor bekannt ist, sang sowohl alt vertraute Volksweisen wie: Was soll das bedeuten, es taget ja schon, als auch moderne Weihnachtsmusik wie: Wir glauben und hoffen, von Siegfried Fietz. Dabei machten die Sängerinnen und Sänger wieder einmal deutlich, wie sehr sie in der Lage sind, die Zuhörer mit der jeweiligen Stimmung anzustecken.
Der Posaunenchor, der gerade erst sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert hatte, konnte in einigen Vortragsstücken (Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt und Hark! The herald angels sing) und bei der Begleitung der gemeinsamen Lieder zeigen, was er leisten kann.
Eine Premiere beim Adventssingen hatte ein Instrumentalensemble, bestehend aus Janna Ringena (Flöte) Anna-Lena Schipper (Flöte) und Monika Schipper (Mandoline) .
Sie spielten einige Sätze von Michael Prätorius und das Weihnachtslied Der Christbaum ist der schönste Baum, und gewannen damit die Sympathie des Publikums.
Torsten Burmester konnte für den Abend gewonnen werden. Mit seinen verschiedenen Panflöten präsentierte er bekannte Melodien wie Der einsame Hirte und weihnachtliche Melodien (Ich steh an deiner Krippen hier und Stille Nacht). Wie man es von ihm kennt, verbreitete er eine wohltuende Ruhe und eine Gänsehautstimmung. Moderne Chorliteratur wie: Gib mir die richtigen Worte und Gottes Wort hat sich erfüllt, rundeten seinen gelungenen Beitrag ab.
Der Abend war für Teilnehmer und Zuhörer eine gelungene Einstimmung in die Adventszeit. Irmtraud Baumann und Petra Burmester moderierten.
Petra Burmester, Emden
Ab Januar 2006 wird Pastor Jan Alberts wieder turnusgemäß für zwei Jahre die Schriftleitung des Grenzboten übernehmen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen herzlich danken, die mit ihren Beiträgen das Blatt mitgestaltet und gefüllt haben. Danke für die gute und hilfreiche Unterstützung! Wie viel Arbeit die Herausgabe des Grenzboten macht, merkt man am deutlichsten, wenn man sie selber zu tun hat. Ich habe erlebt, wie viel Zeit diese Aufgabe kostet, aber auch, wie wertvoll die "Zuarbeit" anderer ist. Eine gewisse Vielfalt an Beiträgen tut dem Grenzboten gut. Texte, die etwas vom Leben in den Gemeinden widerspiegeln, werden gerne gelesen. Gerade in solchen Beiträgen zeigt sich eine der Stärken des Grenzboten.
Mein Dank gilt Jan Alberts und Gerrit Jan Beuker, die zum Redaktionsteam gehören und einige Ausgaben vertretungsweise übernommen haben. Danke an Francien Janse-Balzer, die die Texte regelmäßig im Hinblick auf die Rechtschreibung durchgesehen hat, und Gesine Wortelen, die sich um Finanzen und Bezieher kümmert. Dankeschön auch den Mitarbeitern der Druckerei Hellendoorn, die den Grenzboten drucken und rechtzeitig auf den Weg bringen.
Ich wünsche dem neuen Schriftleiter für seine nächsten zwei Jahre Gottes Segen, viel Freude mit dem Blatt und die Unterstützung aus den Gemeinden.
Hermann Teunis, Ihrhove
Beiträge für den Grenzboten 2006 und 2007 an Pastor Jan
Alberts, Westerwaldstraße 19, 48527 Nordhorn, Tel. 05942 4782,
Fax 05921 722 126, grenzbote@altreformiert.de
Die nächste Nummer erscheint am 08.01.2006.
Aus dem Himmel ohne
Grenzen
trittst du tastend an das Licht,
du hast Namen und
Gesicht,
wehrlos bist du wie wir Menschen.
Als ein Kind bist
du gekommen,
wie ein Schatten, der betört,
unnachspürbar
wie das Rauschen,
das man in den Bäumen hört.
Bist erschienen wie
ein Feuer,
wie ein Leitstern in der Not,
deine Spur weist in
die Fremde,
bist verschwunden in den Tod.
Bist begraben wie
ein Brunnen,
wie ein Mensch im Wüstensand.
Wird uns je ein
andrer werden,
je noch Friede hier auf Erden?
Bist uns als ein
Wort gegeben,
Furcht und Hoffnung in der Nacht,
Schmerz, der
uns genesen macht,
Anbeginn und neues Leben.
Huub Oosterhuis