Zur Homepage der
Ev.-altref. Kirche
im neuen Fenster

Die Synode tagte am 28. November 2007 in Nordhorn

 
Friedhelm Stemberg (Bild links, stehend) berichtet über den Stand der Vorbereitungen des Bremer Kirchentages. Die Synodalen signalisieren die Mitarbeit der EAK bei dem Auftritt der Ev.-reformierten Kirche (ERK). Bild oben rechts: die Vertreterin der Protestantischen Kirchen in den Niederlanden (PKN), Elly de Haan-Verduyn (ganz rechts am Bildrand), nahm ein letztes Mal an der Synodesitzung teil. Das Moderamen der PKN wird eine/n Nachfolger/in benennen.


Frühere und derzeitige Mitglieder des "Gemeinsamen Ausschusses" empfangen die ersten Exemplare des Heftes "Gemeinsam unterwegs 3" mit Ergebnissen der Gespräche von 2000-2007: Heinrich Lüchtenborg, Fritz Baarlink, Jan Wortelen, Dr. Johann Weusmann (ERK), Tammo Oldenhuis, Jan Keddemann, Dr. Gerrit Jan Beuker.

Pastorin Nina Oltmanns eröffnet für die einberufende Gemeinde Campen die Sitzung mit einer Andacht zu Matthäus. 5, 13: "Ihr seid das Salz der Erde…"
Sie fragt, ob sich bei 2000 Jahren Christentum, die ihre Spuren in Politik, Kultur und Gesellschaft hinterlassen haben, Jesu Wort erfüllt habe. Das Salz galt als besondere Kostbarkeit. Wenn Jesus seine Jünger so bezeichnet, spricht er ihnen damit eine neue Identität zu. Und die besteht in ihrer Bedeutung für die Welt, in der sie leben. Sie machen das Leben schmackhafter. Sie helfen das Wesentliche zu bewahren. Christen treten mit ihrer Fürbitte vor Gott für die Welt ein. Sie nehmen teil am bewahrenden Wirken Gottes, am Wirken des Schöpfers und Bewahrers. Christen sind nicht das Sahnehäubchen, sondern Salz im Teig der Welt.

Die Leitung der Sitzung liegt in den Händen des Synodevorsitzenden Pastor Fritz Baarlink, der sich bei einigen Tagesordnungspunkten von der Beisitzerin Sophie Alsmeier vertreten lässt.

Reformierter Bund - Unterstützung von "reformiert-info"

Hilfsdienste in Ihrhove und Neermoor

Logo der EAK

Unterstützung der Veranstaltungen der EKD im Calvinjahr

Korrektur im Text der Verfassung

Bei der neusten Ausgabe der Verfassung der EAK, die allen Kirchenräten zugegangen ist, hat sich ein Fehler herausgestellt.

Kirchentag 20.-24. Mai 2009 in Bremen

Über den Stand der Vorbereitungen berichtet Pastor Friedhelm Stemberg aus Schwanewede-Neuenkirchen, nördlich von Bremen, der drei Jahre von der Ev.-reformierten Kirche von der Gemeindearbeit freigestellt wurde, um mit vielen anderen den Kirchentag 2009 in Bremen vorzubereiten und zu begleiten. Seit November 2006 ist er Beauftragter und Ansprechpartner der ERK für den Deutschen Ev. Kirchentag in Bremen. Pastor Stemberg informiert die Synode über den Stand der Vorbereitungen. Der Kirchentag ist ein "Fest des Glaubens und der Weltverantwortung", zu dem ca. 300.000 Gäste erwartet werden. Er wird als Laienbewegung von einem Kirchentagsverein geleitet, der in Kooperation mit der Bremischen Evangelischen Kirche und mit Unterstützung der Ev.-Luth. Kirche Hannovers, der ELK Oldenburgs und der ERK arbeitet. Der Kirchentagsverein verantwortet die Inhalte. Daneben gibt es die Geschäftsstelle, die für die Organisation zuständig ist, und außerdem einen Lenkungsausschuss zur Vorbereitung. Die Verbindung der ERK und EAK ist durch einen Vorbereitungskreis gegeben, in den die letzte altreformierte Synode Pastor Lothar Heetderks ernannt hat.
Mitwirkungsmöglichkeiten sind in vielen Bereichen gegeben. Die Gemeinden sind herzlich eingeladen, diese zu nutzen. Pastor Stemberg steht für nähere Informationen zur Verfügung. Im Januar 2008 soll das Motto des Kirchentages veröffentlicht werden, im Sommer 2008 ist Bewerbungsschluss.
Die Synode beschließt:

Die Adresse von Pastor Stemberg
Friedhelm Stemberg, An der Weide 50, 28195 Bremen, info@kirchentag.de oder f.stemberg@kirchentag.de Telefon: 0421 43483 162.

Mitgliedsbeitrag "Brot für die Welt"

Der Kassenführer der Kasse " Brot für die Welt" bittet über den Kirchenrat Bunde um die Aufhebung eines Synodebeschlusses vom 12.11.2005, wonach ein möglicher Mitgliedsbeitrag für die Diakonische Konferenz Stuttgart (Diakonisches Werk der EKD) der Kasse entnommen werden soll, die Kollekten und Spenden an das Diakonische Werk (Brot für die Welt, Katastrophenhilfe) weiterleitet. Er hält es für richtiger, den Mitgliedsbeitrag für das Diakonische Werk in Stuttgart aus der Synodekasse zu bezahlen. Die Versammlung meint bei allem Verständnis dafür: Praktisch alle diakonischen Werke und Einrichtungen verwenden einen Teil ihrer Gelder für die Werbung und Verwaltung ihrer Arbeit. Die Synode beschließt:

Deutscher Posaunentag in Leipzig

Die Landesposaunenwartin Helga Hoogland bittet um Unterstützung des Deutschen Posaunentages 2008 in Leipzig, zu dem sich auch achtzig altreformierte Bläser angemeldet haben.
Beschluss:

Öffentliches Glaubensbekenntnis

Jugendausschuss und Theologieausschuss, die sich gegenwärtig im Auftrag der Synode mit der Frage nach Form und Inhalt des Öffentlichen Glaubensbekenntnisses befassen, regen an, zur Synode im Frühjahr 2008 einen Referenten einzuladen, der über "Hintergründe und Geschichte des Öffentlichen Glaubensbekenntnisses" informiert, um dadurch das Gespräch in den Gemeinden über dieses Thema zu fördern.

Teilnahme der Kinder am Abendmahl

Hauptthema des Berichtes, den der Jugendausschuss und der Theologieausschuss gemeinsam vorgelegt haben, ist die Frage nach der Zulassung von Kindern zum Abendmahl. Zum Bericht gehören einige Texte, welche die bisherige Praxis kritisch hinterfragen und das Abendmahl als Gedächtnisfeier der ganzen Gemeinde unterstreichen. Beide Ausschüsse sind einstimmig der Meinung, die Synode solle den Gemeinden die Möglichkeit eröffnen, das Abendmahl zum Mahl der ganzen Gemeinde zu machen. Das Gespräch darüber zeigt, dass viele die Anstöße der Materialien zu diesem Thema begrüßen. Bei anderen ist das Thema noch weniger im Blick. Kein Kirchenrat möchte dem anderen ein Hindernis in den Weg legen, das Abendmahl als ganze Gemeinde, also auch mit den Kindern zu feiern
Beschluss:

  1. Die Synode eröffnet den Gemeinden die Möglichkeit, den getauften Kindern die Teilnahme am Abendmahl zu gewähren. Jede Gemeinde sollte in Anbetracht der Situation ihrer Gemeinde überlegen, ob sie diesen Schritt gehen möchte.
    Sollte eine Gemeinde sich für die Teilnahme von Kindern an der Feier des Abendmahls entscheiden, gilt als einheitliche Regelung, dass dies in der Begleitung bekennender Gemeindeglieder geschieht.

  2. Die Synode beauftragt den Jugendausschuss, Materialien und Ideen für die Begleitung von Eltern, Kirchenräten und MitarbeiterInnen in den Kindergottesdiensten zu sammeln und den Gemeinden zur Verfügung zu stellen.

  3. Die Synode beauftragt den Ausschuss für KLMO zu prüfen, inwiefern die Teilnahme von Kindern am Abendmahl die Liturgie der Abendmahlsfeier berührt und gegebenenfalls eine entsprechende Ordnung für die Abendmahlsfeier vorzulegen.

Unterstützung der Kirche auf Sumba

Missionarischer Gemeindeaufbau

Der Missionsausschuss sieht in diesem Bereich drei Arbeitsbereiche, die sich die Synode durch folgenden Beschluss zu eigen macht:

Besuch einer Frauengruppe von Sumba

Der Ausschuss hält den Besuch einer Frauengruppe von Sumba in den altreformierten Gemeinden für 2009 für sinnvoll. Utrecht übernimmt künftig nur noch die Hälfte der Kosten. Pro BesucherIn muss die Evangelisch-altreformierte Kirche demnach etwa 800,- € für Visum und Flug bezuschussen. Es kommen noch einige Kosten für den Aufenthalt hier hinzu.
Beschluss:

Kollektenplan 2008

Der Diakonieausschuss hat folgende Kollekten vorgeschlagen und die Synode
beschließt entsprechend:

     

Febr.    
März
April
Mai
Juni
Juli
Sept.
Okt.
Nov.
Dez.

Jugendpastor
Osterkollekte für die ‚Innere Mission'
Reformierte Kirchen in Osteuropa
Pfingstkollekte für die ‚Äußere Mission'
Jugendbund und Freizeiten
Kirchenmusik
Aus- und Fortbildung
Öffentlichkeitsarbeit, u. a. Calvinjahr 2008
Äußere Mission
Weihnachtskollekte für ‚Brot für die Welt'

Empfohlen wird eine Kollekte für das "Aktionsbündnis gegen Aids", und erbeten werden Spenden und Kollekten für die "Rumänienhilfe".

Ökumene

Bruggen der Hoffnung

Die Protestantische Kirche der Niederlande informierte die Evangelisch-altreformierte Kirche mit Schreiben vom 12. April 2007 über ein ökumenisch deutsch-niederländisches Visitationsprojekt "Bruggen der Hoffnung", das Gemeinden in Gelderland und Overijssel mit einigen Kirchenkreisen der Westfälischen Kirche (Tecklenburg, Münster, Steinfurt/Coesfeld/Borken) für 2007 bis 2009 verabredet haben.

Volle synodale Gemeinschaft - Gesprächsangebot der Ev. - ref. Kirche

Das Gespräch über die von der Evangelisch-reformierten Kirche angebotene "volle synodale Gemeinschaft" nimmt einen größeren Raum ein. Dabei werden auf der einen Seite der Dank und die Anerkennung für diese Einladung geäußert. Auf der anderen Seite wird auch die Sorge um die künftige Entwicklung der EAK und deren Selbstständigkeit zum Ausdruck gebracht. Auch wird mit Nachdruck darum gebeten, die Kirchenräte und Gemeinden in den Besinnungsprozess von Anfang an mit einzubeziehen. Der Ökumeneausschuss hat bereits eine Reihe von Fragen zusammen gestellt, die in diesem Zusammenhang zu klären sind. Er ist bemüht, ein Höchstmaß an Transparenz walten zu lassen, um Missverständnissen vorzubeugen. Er stellt klar, dass die Eigenständigkeit und die besondere Prägung der EAK durch eine mögliche volle synodale Gemeinschaft mit der ERK nicht angetastet werde. Es sei nicht an eine synodale Einheit im Sinne einer Fusion gedacht.
Die Synode beschließt einstimmig:

  1. Der Ausschuss sucht das Gespräch mit den Kirchenräten. Die Vertreter des Ökumeneausschusses sind ebenso wie die Vertreter der Ev.-reformierten Kirche im Gemeinsamen Ausschuss bereit, in die Gemeinden zu kommen und mit den Amtsträgern und auch in Gemeindeversammlungen anstehende Fragen zu bedenken.

  2. Die Synode beauftragt den Ökumeneausschuss, eine solche synodale Gemeinschaft in ihren praktischen Auswirkungen näher zu beschreiben und rechtzeitig vor einer nächsten Synode entsprechende Unterlagen einzureichen, über die dann die Synodeversammlung weiter beraten kann.

Reformierter Bund - Beiträge

Der Reformierte Bund hat seine Beitragsstruktur reformiert. Gemeinden mit weniger als 500 Gliedern zahlen als Jahresbeitrag in Zukunft noch 50,- €. Ab 500 Glieder werden 150,- € fällig und ab 1500 Glieder 300,- €. Das bedeutet für unsere Gemeinden auf Grund ihrer verhältnismäßig geringen Größe eine Minderung der Mitgliedsbeiträge. Die Synode betont die Bedeutung des Reformierten Bundes. Er hilft reformierten Kirchen, Gemeinden und Einzelmitgliedern zum Austausch untereinander und stärkt das reformierte Bekenntnis durch Veröffentlichungen, Referate und Tagungen. Deshalb sollten wir als EAK uns angemessen an der Finanzierung dieser Arbeit beteiligen.

Gemeinsam unterwegs (3)

Das dritte Heft mit den Ergebnissen ev.-ref. - ev.-altref. Gespräche 2001 - 2007 ist erschienen. Das erste Exemplar bekommt als Dank Frau de Haan-Verduyn überreicht, die seit 2004 als stimmberechtigte Abgeordnete die Protestantischen Kirche der Niederlande (PKN) in unserer Synode vertreten hat. Ihre Amtszeit endet und sie verabschiedet sich und dankt für die gute Zusammenarbeit. Die anwesenden Mitglieder im Gemeinsamen Ausschuss bekommen ebenfalls ein Exemplar überreicht. Alle Kirchenräte erhalten nach der Versammlung die vorher bestellten Exemplare.

Sonderbeauftragung Laar

Der VPA hat auftragsgemäß über den zeitlichen Umfang der Sonderbeauftragung in der Gemeinde Laar beraten. Er schlägt vor und die Synode beschließt:
Im Falle der Berufung eines Pastors steht der Gemeinde Laar 80% und der Synode 20% seiner Arbeitszeit zur Verfügung.

Unterstützung Emden

Nach Ansicht des VPA ist die Beitragssituation in Emden zur Zeit nicht übersehbar. Daher schlägt er vor und die Synode beschließt:

Einsparungen und Arbeitssicherheit

Einsparungen im Versicherungswesen und gesetzliche Bestimmungen zur Arbeitssicherheit waren die Themen, die der VPA in Leer mit Herrn Landheer von der Ev.-reformierten Kirche besprochen hat. Gesetzliche Vorgaben bezüglich der Arbeitssicherheit müssen von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts eingehalten werden.
Aufgrund der vorliegenden Informationen beschließt die Synode

Siegelordnung

Der VPA legt der Synode auf drei Seiten erstmals eine Siegelordnung vor. Sie entspricht bis auf minimale Abweichungen der reformierten Siegelordnung.

Wahlen und Ernennungen

Die Synode tätigt eine Reihe von Wahlen und Ernennungen von Personen, die alle schon in den vergangenen Monaten ihren Dienst aufgenommen haben.

Nächste Synodetagung

Im Zusammenhang mit persönlichen und gemeindlichen Anfragen und Mitteilungen wird u.a. erwähnt, dass es bis vor wenigen Jahren in den Ausführungsbestimmungen zur Kirchenordnung der Gereformeerde Kerken ein Muster für Rufbriefe gab. Heute gibt es in der EAK dafür keine verbindliche Ordnung mehr.

Die Beisitzerin Sophie Alsmeier schließt die Sitzung mit einem Gebet.