05. März 1964                               03. Juni 2004

 

40 Jahre Gemeinsamer

Frauenkreis Hoogstede

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Frauenkreis

 

 

Der Frauenkreis wird zusammen mit den beiden

anderen evangelischen Gemeinden am Ort

durchgeführt. Es stehen vor allen Dingen inhaltliche

Themen auf dem Programm. Zur Zeit treffen sich etwa

50 Frauen einmal im Monat.

 

Treffen:

1. Donnerstag im Monat: 19.45 Uhr im Gemeindehaus

(Ort nach Absprache)

 

Leitung: der Vorstand

 

 

Mit diesem eingerahmten Text findet sich der Gemeinsame Frauenkreis im Internet

www.reformiertekirchehoogstede.de

danach: „Enter“, dann: „Aktivitäten“ anklicken

 

 

Entstehung und Vorstand

Im Februar 1963 kamen Hoogsteder Frauen zum ersten Mal zum Weltgebetstag zusammen. Er wurde in der reformierten Kirche gehalten. Nach dem zweiten Weltgebetstag am 14.02.64 in der altreformierten Kirche äußerten verschiedene Frauen den Wunsch, sich monatlich zu treffen.

Das erste Treffen war am 5. März 64 im reformierten Lehrsaal. 25 Frauen trafen sich beim zweiten Mal am 2. April 64 im lutherischen Gemeindehaus, 32 am 6. Mai 64 im altreformierten Gemeinderaum und ebenfalls 32 am 4. Juni im alten reformierten Lehrsaal. Von Anfang an ging es also reihum durch die drei Gemeinden. Ich nenne nacheinander die Vertreterinnen der einzelnen Kirchen im Vorstand:

 

Von der lutherischen Kirche waren von Anfang an dabei Frau Anni Philipp und Frau Elfriede Frank, die praktisch immer gemeinsam auftraten, sowie Frau Nietzsche. Nach dem Fortzug von Pastor Nietzsche lag die Leitung von lutherischer Seite in den Händen von Frau Elfriede Frank (1915-2000) und Frau Riemer. Elfriede Frank wurde Anfang der achtziger Jahre von Jenni Barth abgelöst. Seit 1995 sind Alice Brouwer und Hilda Jauer im Vorstand.

 

Auf reformierter Seite war von Anfang an dabei Frau Eva Ringena, die 1968 verstorben ist. Schon gleich im Mai 1964 übergab sie die Kasse an Sina Hannebrook, die bis zur schweren Krankheit ihres Mannes Anfang 1995 dem Vorstand angehörte. Nach dem Sterben von Eva Ringena hat Pastor Jan Ringena und seine zweite Frau Renate Ringena in der Leitung mitgewirkt. Bis 1973, solange sie in Hoogstede wohnte, hat von Anfang an auch Alida Wüppen sich tatkräftig beteiligt. Nachdem Pastor Ringena am 01.05.1985 in den Ruhestand ging, übernahmen ab dem 05.05.1985 Frau Fenna ter Stal und Pastor Günther ter Stal seine Aufgabe. Daneben gehörte Fenna Harms-Ensink vom Mai 1985 bis zum 02.12.1993 dem Vorstand an. Mit diesem Datum hat Henriette Jeurink ihr Amt übernommen, 1995 folgte Jenni Schöppner auf Sina Hannebrook.

 

Auf altreformierter Seite war Hermine Klinge (1927-1984) von Anfang an die treibende Kraft. Sie hat ihre Aufgabe kurz vor ihrem Tod auf Henni Büter übertragen. Ungefähr gleichzeitig kam auch Alwine Köster hinzu. Sie hörte wieder auf, als sie Januar 1985 als Diakonin in den Kirchenrat gewählt wurde. 1987 vertreten Rika Köster und Altje Breukelman die altreformierten Frauen, seit Februar 1991 wieder Alwine Köster gemeinsam mit Jenni Rosemann. Für letztere kam Ende 1997 Jenni Koops, für erstere Ende 2001 Aaltje Walkotte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit ungefähr 1993 leiten nun jeweils zwei Frauen aus jeder Gemeinde gemeinsam den Kreis. Sie treffen sich regelmäßig, die Abende vorzubereiten und zu überlegen, wer für einen Vortrag eingeladen werden soll.

Den heutigen Vorstand bilden von links: Jenni Koops (1997), Jenni Schöppner (1995), Alice Brouwer (1995), Henriette Jeurink (1993), Hilda Jauer (1995) und Aaltje Walkotte (2001).

In den letzten Jahren ging es u.a. um Alkoholprobleme, Versöhnung in Polen,  Transfairkaffee, Gefan-genenseelsorge, Organspende, Ehe und Familie, das Diakonische Werk, Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg, Konfession und Union im 20. Jahhrhundert, Auswande-rung in die USA, Gänseblümchen, Abfallberatung, Litauen oder andere Themen. Jedes Jahr gibt es eine Radtour und eine Halbtagesfahrt z.B. zum Flughafen Greven, zum Schulmuseum Folmhusen, zur Plätzchenfabrik in Groß Hesepe, zur Handarbeitsausstellung in Geescher oder zu ähnlichen Zielen.

 

Elfriede Frank berichtet 1984

Am 26.02.1984 berichtete Frau Elfriede Frank von der lutherischen Gemeinde im Gedenkgottesdienst zum 20-jährigen Jubiläum, der sonntags um 10.30 Uhr in der reformierten Kirche gehalten wurde. Frau Pastorin Riemer predigte über Apostelgeschichte 16,9-15 (Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns) Pastor Ringena leitete die Liturgie. Nachfolgenden Bericht habe ich von der Tonbandaufnahme des Gottesdienstes abgeschrieben, die Frau Klomparend aus Tinholt zur Verfügung stellte.

„Ich bin gebeten, zum 20jährigen Bestehen des Gemeinsamen Frauenkreises einen Bericht zu geben.

Seit 1963 werden die Frauen in Hoogstede zum Weltgebetstag eingeladen. 1963 zum ersten gemeinsamen Weltgebetstag kamen noch nicht sehr viele Frauen in die Ev.-reformierte Kirche. In der Ev.-altreformierten Kirche war 1964 schon eine schöne Schar beisammen. Irgendwie glücklich über die erlebte Gemeinschaft im Gebet wurde spontan der Wunsch geäußert: Wie wir jetzt zusammen sind, so müssten wir zusammen bleiben als evangelische  Frauen der verschiedenen Kirchen, die doch alle unter einem Herrn stehen. Das war der Anfang des Gemeinsamen Frauenkreises Hoogstede.

Am 5.3.1964 trafen wir uns zum ersten Mal im Lehrsaal der Ev.-reformierten Kirche. Von der Zeit an fanden regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat die Frauenabende statt, jeden Monat im Gemeinderaum der drei Kirchen wechselnd. Für das Zusammenkommen und Zusammenbleiben ist wichtig, was in einem Lied der Weltgebetstage so heißt:

Gib uns Weisheit, gib uns Mut für die vielen kleinen Schritte,

Herr, bleib du in unserer Mitte. Gib uns Weisheit, gib uns Mut.

Was haben wir in der Vergangenheit an den gemeinsamen Abenden getan? Was wird heute getan? Als erstes: Wir haben viel gesungen. Das Singen gehört zum Leben eines Christenmenschen. „singen von der Freude“, wie es in einem Kanon heißt, den wir in der ersten Zeit viel gesungen haben: „Freude, mein Herz ist voller Freud, weil Jesus Christ, mein Helfer ist. Drum kann ich jeden Tag nur immer fröhlich sein.

Als zweites haben wir uns den Fragen und Problemen unserer Zeit gestellt. Wir haben uns mit wichtigen Themen beschäftigt. Es ging z.B. um das neue Scheidungsrecht, um den Paragraphen 218, um Alkohol und andere Suchtgefahren, um Jugendreligionen, Erziehungsprobleme, Berichte aus der Mission. Die Situation der Behinderten haben wir bedacht, insbesondere ging es um die Lebenshilfe Nordhorn. Wenn aus unseren Reihen nicht die nötige Informationen gegeben werden konnten, haben wir aus dem Kreis der Mitarbeiter der Kirchen oder des Öffentlichen Lebens andere gebeten, uns die Informationen zu geben. Anschließend wurde das Gehörte in der Gruppe entsprechend durchgesprochen und von unserem Glauben her bedacht.

Daneben kam an den Abenden auch das Gespräch mit der Nachbarin nicht zu kurz. Das Hören und Mitteilen war bei der Kaffee- oder Teerunde dann möglich und wurde genutzt. Fröhliche Abende mit Scherz und Spiel gab es auch. Jedes Jahr wurden Fahrten in die nähere oder weitere Umgebung unternommen, so z.B. nach Detmold und Bethel. Im vergangenen Jahr (1983) gab es eine Radtour.

Besonders sind die gelungenen Basare zu erwähnen, die mit viel Fleiß und großem Einsatz vorbereitet und durchgeführt wurden. Dabei muss man sagen: Die Männer haben auch mitgeholfen. Der Erlös der Basare kam verschiedenen Arbeitsgebieten zugute, z.B. der Lebenshilfe Nordhorn und den Missionswerken der Kirche. Für die Arbeit der Leprahilfe wurden in unseren Reihen für Verbandszwecke Leprabinden gestrickt. Auch an der Paketaktion für Gemeinden der DDR um die Weihnachtszeit haben die Frauen sich beteiligt.

Die Arbeit in dem Gemeinsamen Frauenkreis belastete die Finanzen der Kirchen nicht. An jedem Frauenabend wurde und wird freiwillig je nach Möglichkeit von den Anwesenden ein Scherflein in die gemeinsame Kasse gegeben, so dass notwendige Referentenkosten und anderes daraus bezahlt werden können.

Heute gilt es zu danken für 20 Jahre gemeinsame Frauenarbeit. Zuerst Dank unserem Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns zur Gemeinschaft gerufen hat. Dank, dass wir sein Wort hier frei und ohne Not sagen können. Dank, dass er uns zusammengeführt hat. Wir denken auch mit Dankbarkeit an die Frauen, die freudig und aufgeschlossen unter uns gelebt haben und viel zu früh aus unserer Mitte abgerufen wurden.

Nach zwanzig Jahren gemeinsamer Arbeit, über die wir uns freuen, fragen wir: Wie soll es weiter gehen? Die einen werden alt und treten beiseite. Junge wachsen heran und sind in die Gemeinschaft gerufen. Berufen, in Aufgeschlossenheit und Freude bei einander zu bleiben, und mit Treue, jede in ihrer Kirche, und doch bereit, für einander und miteinander zu denken und zu beten.“

Häufiges Abschlussgebet von Frau Frank war ein Lied, das Irmgard Spiecker 1970 getextet und mit einer Melodie versehen hat. Es findet sich im Evangelischen Gesangbuch von Württemberg im Regionalteil unter Nr. 635 und von Baden/Elsass/Lothringen sowie von der Pfalz jeweils unter Nr. 662.

Mit Dank an Frau Klomparend aus Tinholt, die dieses Gebet aufgeschrieben hat.

 

Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut

1. Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut,

für die Ängste, für die Sorgen,

für das Leben heut und morgen:

Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut.

2. Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut,

für die Wahrheit einzustehen

und die Not um uns zu sehen.

Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut.

3. Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut

für die Zeit, in der wir leben,

für die Liebe, die wir geben.

Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut.

4. Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut

für die vielen kleinen Schritte.

Gott, bleib du in unsrer Mitte.

Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut.

Text und Melodie: Irmgard Spiecker 1970

 

 

 Eva Ringena geb. Zahn 1920 - 1968

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem altreformierten Gedenkbuch „Ebenezer“

„Nach dem Weltgebetstag 1964 hat Eva Ringena geb. Zahn (1920-1968) die Initiative ergriffen und einen gemeinsamen Frauenkreis der drei evangelischen Kirchengemeinden in Hoogstede angeregt. Nach anfänglicher „dünner Besetzung“ hat sich erfreulicherweise die Besucherzahl bei etwa dreißig Frauen pro Abend eingespielt.

Der erste Donnerstag im Monat wurde im Kalender angeschrieben. Dabei ist es bis heute geblieben. Frau Elfriede Frank (1915 – 2000) von der Ev.-lutherischen Gemeinde Emlichheim erklärte sich bereit, die Leitung zu übernehmen. Sie sorgte lange für interessante Themen. Frauen und Männer kamen, um Referate zu halten, z.B. über Soziale Dienste, Lebenshilfe, Reiseberichte, Drogen, Alkohol, Notfallseelsorge, Hospizhilfe, Organspende und anderes.

Dann zog Frau Frank sich in den wohl verdienten Ruhestand zurück. Hermine Klinge und Pastor Ringena haben danach die Leitung übernommen. Seit ungefähr zehn Jahren bilden aus jeder Gemeinde zwei Frauen die gemeinsame Leitung. Die Zusammenarbeit klappt hervorragend. Es wird zusammen überlegt, welche Themen für das nächste Jahr gewählt werden und wohin die Busfahrt gehen soll. Einmal im Jahr finden ein Frauenfrühstück, eine Radtour und eine Adventsfeier statt. Man überlegt gemeinsam, für welchen guten Zweck die Sammlung bestimmt sein soll, z.B. für das Familienhaus in Münster oder den Hof Blekker in Uelsen, wo Menschen mit Behinderungen wohnen und arbeiten. Dem Vorstand gehören heute von der reformierten Gemeinde Jenni Schöppner und Henriette Jeurink an, von der lutherischen Gemeinde Alice Brouwer und Hilda Jauer und Unterzeichnete von der altreformierten Gemeinde.

Jedes Jahr am ersten Freitag im März steht der Weltgebetstag auf dem Plan. Daran beteiligen sich auch die Frauen von der Römisch-katholischen Gemeinde.

Jede Versammlung endet mit Teetrinken und Plätzchen. Dann ist zum Erzählen die richtige Zeit.

Wir wissen alle, es geht darum, dass Gottes Wort immer wieder im Mittelpunkt steht im Gemeinsamen Frauenkreis. Dem Herrn gebührt auch weiter Lob und Dank für die schöne gemeinsame Zeit in diesem Kreis. Wir hoffen, dass auch in Zukunft viele Frauen Interesse zeigen für den Gemeinsamen Frauenkreis.“

Jenni Koops und Aaltje Walkotte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elfriede Frank

1915 – 2000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hermine Klinge geb. Borgmann

1927 – 1984

Aus: Eben-Ezer. Altreformierte in Hoogstede und ihre Vorgeschichte, 2003,18

 

 

Vorhandene Materialien

Vorhanden sind acht getippte Seiten Aufzeichnungen von Eva Ringena von 1964 bis 1968, die Pastor Ringena zum 25jährigen Jubiläum des Vereins 1989 überreicht hat. Weiter sind vorhanden eine Tonkassette vom Gottesdienst vom 26.02.1984 in der Ev.-reformierten Kirche, ein getipptes Gedicht „20 Jahre Gemeinsamer Frauenkreis“ von Dina van Münster von 7 Seiten aus 1984 sowie Aufzeichnungen von Alwine Köster und Sina Hannebrook aus den Jahren 1986 bis 1994. Von Frau A. Bleumer stammt ein Foto aus 1993, das etwa 35 Frauen vor der Festung Bourtange zeigt (siehe hinten).

 

Aus den vorliegenden Aufzeichnungen ergibt sich:

Im ersten Zeitraum 1964 bis 1968 kamen 30 bis 60 Teilnehmerinnen jeden Monat zusammen. Pause war nur im August. Es gab eine ganze Reihe von Diavorträgen (sechs allein in 1964) und Filmen oder man hörte gemeinsam eine Schallplatte oder ein Tonband. Man traf sich, um Baumwollbinden für Leprakranke in Togo zu stricken oder unternahm gemeinsame Fahrten (Butterfahrt Somona Heilmittel, Missionsabend Uelsen, Potshausen und Wiesmoor, Landwirtschaftsschule Emlichheim) oder man bastelte auch gemeinsam.

1991 fuhren die Frauen sogar nach Bonn, wo der Grafschafter Bundestagsabgeordnete Jan Oostergetelo sie empfangen hat.

 

1986 bis 1994 gibt es weniger Diaabende. Vierzig bis siebzig Frauen nehmen durchschnittlich teil. Zum 25-jährigen Jubiläum am 08.03.1989 waren hundert erschienen. Zu diesem Anlass dichtete Rika Köster ein Lied: „In Hoogstede wird gefeiert, bei der Kirche ist was los. Alle Tische sind gedeckt, und der Kuchen schmeckt famos…“, das Fenna Harms-Ensink, Sina Hannebrook, Jenni Barth, Altje Breukelman und Rika Köster vortragen. Die fünf bilden zu der Zeit wohl den Vorstand. Sie hatten auch einen kleinen Sketch vorbereitet: „Die Neubauwohnung“. In dieser Zeit findet jährlich eine Fahrt statt, daneben auch eine Radtour, ein Grillnachmittag oder ähnliches.

Gestalteten die Frauen in den ersten Jahrzehnten noch eine ganze Reihe von Abenden selber, so wird in diesem Zeitraum praktisch für jeden Abend ein Redner oder eine Rednerin eingeladen. So ist es bis heute geblieben. Auffälligerweise sind die Redner auch häufig Männer.

Von Anfang an gab und gibt es jedes Jahr eine Adventsfeier, auf der immer auch kleine Geschenke verteilt wurden, die man vorher gemeinsam oder im Vorstand gebastelt hatte. Durch die Arbeit von Pastor Riemer in Tansania wird in diesem Zeitraum vermehrt über die Mission berichtet.

 

Die Vorbereitung und Durchführung des Weltgebetstages gab das Startsignal für den Gemeinsamen Frauenkreis. Offenbar waren in den ersten Jahren keine katholischen Frauen beteiligt. Sie sind seit 1975 dabei. Darin mag es auch begründet liegen, dass der Gemeinsame Frauenkreis bis heute ein evangelischer, aber kein ökumenischer Kreis ist. Vielleicht können ja bis zum 50-jährigen Jubiläum auch die katholischen Schwestern zur regelmäßigen Teilnahme am Gemeinsamen Frauenkreis eingeladen werden.

Bibelwoche und Weltgebetstag waren bis 1994 abwechselnd in den beiden reformierten Kirchen oder Gemeindehäusern. Der Weltgebetstag wurde in einem Gemeindehaus vorbereitet und in dem anderen gefeiert. Die Prediger und Predigerinnen kamen reihum aus den vier Gemeinden.

Der Weltgebetstag 1987 fand z.B. im altreformierten Gemeindehaus statt. In den Notizen dieses Jahres heißt es zum Beispiel: „Pastor Güthoff hielt die Ansprache. Etwa 70 Frauen nahmen teil. Nach dem Gottesdienst verteilten die katholischen Frauen als Zeichen der Verbundenheit Rosensträußchen an alle. Die Kollekte erbrachte 394,92 DM.“

1995 findet der erste Weltgebetstag in der lutherischen und 1996 der erste in der katholischen Kirche statt. Seit dieser Zeit wird zudem auch die Bibelwoche reihum in allen vier Hoogsteder Kirchen gehalten, seit 2000 auch ein gemeinsamer Passionsgottesdienst.

 

Die Basare des Gemeinsamen Frauenkreises erbrachten in den ersten Jahren viel Geld. Seit rund 1980 führt der reformierte Handarbeitskreis den Basar durch. Verzeichnet sind die Erträge vom

03.12.1970  4.600 DM, 29.11.1972   7.200 DM, 17.11.1974  7.040 DM,

30.11.1977  12.200 DM und vom 12.07.1980  13.600 DM.

1993 in Bourtange

Mit Dank an den heutigen Vorstand für das Sammeln der Informationen und Daten

zusammengestellt im Mai 2004, Gerrit Jan Beuker