Evangelisch-altreformierte
Kirchengemeinde Hoogstede
Aus dem
Gemeindeverzeichnis von 1993
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Kurzübersicht
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Die meisten evangelisch-altreformierten Gemeinden in der Grafschaft Bentheim und in Ostfriesland sind im 19. Jahrhundert entstanden. Ausnahmen bilden lediglich die Gemeinden Nordhorn (mit Brandlecht) (1911) und Hoogstede (1953). 1845 wurde schon einmal eine altreformierte Gemeinde in Hoogstede gegründet. Sie wanderte 1847 fast geschlossen in die USA aus.
Die späteren Altreformierten aus Hoogstede und Umgebung gehörten bis 1953 zu den Gemeinden in Emlichheim und Veldhausen. Die Klassisversammlung vom 15. März 1951 erteilte die Zustimmung für den Bau einer altreformierten Kirche in Hoogstede. Am 1.5.1996 zählte die Gemeinde 350 Glieder (106 Taufglieder und 244 bekennende Glieder).
Pastoren der
altreformierten Gemeinde Hoogstede:
Pastor
Steven Neerken (08.04.1955 - 30.03.1959)
(* 1895; Schoonoord 1922, Ulrum 1925, Dedemsvaart 1932, Bodegraven 1949, Hoogstede 1955, Emeritus 1959, verstorben 1962)
Pastor
Joachim G.O.Guhrt
(03.01.1960 - 31.08.1968)
(* 23.11.1925; Emden 1955 [bis 1958 auch Neermoor], Hoogstede 1960, Schulpastor Bad Bentheim 1968, Generalsekretär Reformierter Bund 1973, Emeritus 1990)
Pastor Roel
J. Visser (02.05.1971 - 19.12.1976)
(* 08.06.1946; Hoogstede 1971, Stuttgart 1977, Uithuizen 1981, Uelsen 1989)
Pastor Heinrich Lüchtenborg (18.09.1977 - 04.09.1983)
(* 02.01.1948; Hoogstede 1977, Wuppertal-Elberfeld 1983)
Pastor Pierre van Rooyen (09.11.1986 - 24.07.1987)
(* 09.03.1953; Toronto (Kanada] 1984, Hoogstede 1986, Missionswerk „Kreuz des Südens“ [für Afrika] in Leer 1987)
Pastor Dr. Gerrit Jan Beuker (seit 18.12.1988)
(* 27.08.1953; Uelsen 1978, Hoogstede
1988)
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Gemeindegründungen Emlichheim und Hoogstede
Die beiden evangelisch-altreformierten Gemeinden Emlichheim und Hoogstede haben in ihrer Geschichte viel miteinander zu tun. Die Gemeinde Emlichheim wurde am 20. Mai 1845 im Hause des Steven Lucas in Vorwald gegründet, die Hoogsteder am 22. Mai im Hause des Geert Zaalmink in Tinholt. Beide Gründungen leitete Jan Berend Sundag aus Samern.
In beiden Gemeinden wurden am Gründungstag je zwei Älteste und zwei Diakone von den Anwesenden gewählt. (Ä=Ältester, D=Diakon)
Emlichheim: Jannes Rutgers Ä, Steven Lucas Ä, Albert Poppe D, Gerrit Bouws[1] D
Hoogstede: Geert Zaalmink Ä, Lambert Tinholt Ä, Jan Steffen D, Hindrik Nakken D.
Einführung und Eintragung in Coevorden
Diese acht Personen sind am folgenden Sonntag, den 25. Mai 1845 in Coevorden (vielleicht sogar durch Pastor Albertus van Raalte) in ihre Ämter eingeführt worden.[2] Eine Woche vorher, am 18. Mai 1845 wurden sieben Personen als Glieder der Coevordener Gemeinde eingeschrieben. Sie haben ziemlich sicher vor der Gemeinde ihr Glaubensbekenntnis abgelegt. Zwei von ihnen kamen aus der Grafschaft Bentheim: Gerrit Bouws aus Volzel (1810-1851, am 23.05.1847 in die USA ausgewandert) und Berent Jan Brinkman aus Tinholt (1810-1868, ebenfalls am 23.05.1847 in die USA). Brinkman heiratete später in den USA Jantin / Janna Kleefman (evtl. geb. 1810 in Tinholt). Sie legte ebenso wie Geert Krans aus Tinholt am 02.08.1847 vor der Coevordener Gemeinde ihr Glaubensbekenntnis ab.
In Coevorden hatte früher schon Pastor Hendrik de Cock (1801-1842) gepredigt.[3] Die Coevoerdener Gemeinde war am 02.02.1843 gegründet. E. Teunis wurde 1850 ihr erster Pastor.[4]
Klaas Ensink aus Laar
Die Grafschafter und Coevordener beriefen gemeinsam Klaas Ensink[5], gebürtig aus Laar, der später in zweiter Ehe Jantien van Barge (Joling) aus Noordbarge heiratete.[6] Er sollte, so beschloß der kombinierte Coevordener/Grafschafter Kirchenrat die theologische Schule (in Ruinerwold?) besuchen und vierzehntägig in Coevorden predigen.[7] Ensink fand es nach einigen Jahren beschwerlich, der Gemeinde in Coevorden weiter zu dienen.[8]
Versammlungen beiderseits der Grenze
Von Coevorden aus gingen die Gemeindeglieder zu Fuß nach Vorwald oder Volzel um Jan Berend Sundag (1810-1893) aus Samern oder Harm Hindrik Schoemaker (1800-1881) aus Haftenkamp predigen zu hören. Vor 1848 gab es keine Religionsfreiheit im Königreich Hannover. Die Niederländer und Grafschafter machten sich durch die Teilnahme an diesen Versammlungen strafbar. Öfters kamen die Gottesdienstbesucher auch schon am Samstag Abend aus Deutschland und Holland zu einer ersten Versammlung etwa nach Volzel. Sie übernachteten dann auf dem Hof Beuker. Am Sonntag Morgen zogen sie gemeinsam nach Coevorden (zurück), wenn dort ein Pastor predigte.[9]
Gemeinsame Kirchenratssitzungen 1845 - 1848
Von 1845 bis mindestens 1848 versammelten der Emlichheimer und der Coevordener Kirchenrat anfangs mindestens zweimal, später drei oder viermal im Jahr gemeinsam. Auch die Hoogsteder Ältesten werden an den Sitzungen teilgenommen haben. Selbst Harm Hindrik Schoemaker aus Haftenkamp war wiederholt dabei.
Am 08.04.1846 beschloß die Klassis Coevorden, weil der Coevordener Kirchenrat nur unregelmäßig versammelt habe, er müsse in Zukunft jede 14 Tage einmal allein und jede vier Wochen einmal mit den Grafschaftern zusammenkommen.[10] Wiederholt wurden auch von Coevorden aus Grafschafter Älteste zu der niederländischen Klassisversammlung abgeordnet.[11] Die letzte gemeinsame Kirchenratssitzung von Grafschaftern und Coevordern fand nach den Auszügen von Pastor Uijtenhoudt aus dem Kirchenratsprotokoll wohl am 9.5.1849 statt. Man verhandelte gemeinsam über die "Einteilung" der Grenzen.[12] Schon am 21.10.1848 hatte man "beschlossen, daß die Brüder oder Gemeinden in der Grafschaft bleiben sollten und Bruder K. Ensink dort vierzehntätig und in Coevorden einmal im Monat die Gottesdienste leiten solle. Wir haben beschlossen", heißt es weiter, "daß wir Mitte Mai 1849 die Gelder teilen wollen".[13]
1845, dem Jahr der Hoogsteder und Emlichheimer Gemeindegründung, bis 1848, dem Jahr der ersten Religionsfreiheit im Königreich Hannover, wurden Hoogsteder und Emlichheimer Gemeindeglieder in Coevorden konfirmiert und dort in die altreformierten Kirchenbücher eingetragen. Etwa ein Drittel der eingeschriebenen Personen stammen in dieser Zeit aus dem Emlichheimer und Hoogsteder Raum.[14] Von Anfang an gehörte Evert Zagers zur Coevordener Gemeinde. Er war aus Ringe gebürtig und in Noordbarge verheiratet.
Bei den verzeichneten Personen handelt es sich nur um diejenigen, die teils schon im fortgeschrittenen Alter vor der Gemeinde angenommen, also konfirmiert wurden. Darüberhinaus gibt es aus der Zeit noch keine Gliederverzeichnisse der Coevordener, Emlichheimer oder Hoogsteder Gemeinde, so daß es nicht möglich ist, alle deutschen (damals hannoverschen) Altreformierten der ersten Stunde zu benennen. Sie bildeten von 1845 bis 1848 jedenfalls den größten Teil der Coevordener Gemeinde.[15] Die niederländischen Angaben und Unterlagen sind für die altreformierten Gemeinden von außerordentlicher Wichtigkeit, weil die deutschen altreformierten Kirchenbücher frühestens im Jahr 1849 anfangen. In den Zeiten der Verfolgung bis 1848 wurden keine schriftlichen Unterlagen, Protokolle, Tauf- oder Gliederbücher angelegt.
Verlorene Bücher
Das älteste Coevordener Protokollbuch von 1842 bis 1855 gilt seit 1942 als verloren. Pastor M. Uijtenhoudt hat 1941/1942 Auszüge daraus angefertigt. Seinen handschriftlichen Aufzeichnungen sind obige Informationen zu entnehmen.[16] Er ist verstorben, während er 1942 die Hundertjahrfeier der Coevordener Gemeinde vorbereitete.
Verfolgungen
Im Archiv der reformierten Klassis Grafschaft Bentheim liegen Akten des früheren Amtes Neuenhaus "betreffend die Untersuchung und Bestrafung des ... Sectirer-Wesens".[17] Aus 1842 sind die meisten Akten erhalten geblieben. Deswegen sollen als Beispiel diejenigen im Nachfolgenden genannt werden, die 1842 aus Hoogstede und näherer Umgebung angezeigt und bestraft wurden.
Unter "Neuenhaus, den 28. März 1842" heißt es:
"Heute Nachmittag trafen Unterzeichnete (A.W. Haspe und A. Korte, Landgendarmen), gemeinschaftlich mit dem Polizei-Diener Beerboom und Dorfsdiener Gerrit Bremer aus Uelsen, in dem Hause des Colon[18] Benerink zu Haftenkamp eine verbotene religiöse Privatversammlung an, bestehend aus dem
1. Bötcher Berend Sonndag aus Schüttorf als Director der Versammlung
2. Jan Kleefmann, bei Brüggemann zu Haftenkamp
3. Hermann Reinink, beim Col Kranz zu Tinholt
4. Jänna Tinholt aus Tinholt
5. Col. Heinrich Nacke daher
6. dessen Mutter Manna Nacke daher,
7. Col. Jann Jürgens daher,
8. Col. Schütte, daher,
9. Lambert Tinnholt daher,
10. Col. Gert Theeing daher,
11. Gertrude Nacke daher,
12. Adelheide Reinink daher,
13. Schulte Tinholt daher,
14. Gerd Kranz daher,
15. Lambert Kloock daher,[19]
16. Gerhard Nacke, daher
17. Jan Harm Steffens, beim Col. Scholten, daher,
18. Gerrit Kroppschott daher,
19. Jann Willms aus Hamm in Holland, für diesen übernimmt Lambert Tinholt aus Tinnholt jede über ihn erkannte Strafe. ...
66. Mutter Albert Bielefeld zu Hoogstede,
67. Colon Salmink daher,
68. dessen Ehefrau,
69. Gerrit Kempers, daher,
70. Gese Kamps aus Scheerhorn."
Insgesamt sind 91 Personen aus der ganzen Niedergrafschaft aufgeführt.
Am 21.08.1842 trafen Amtsdiener Cappenberg, Landgendarm Haspe und Polizeidiener Reinink im Hause des Steven Lukas zwischen 150 und 200 Personen bei einer verbotenen Andacht an, in der Jan Berend Sundag predigte. Ein Drittel der Anwesenden konnte flüchten. Die übrigen wurden notiert. Zu ihnen gehören:
38. Hindrik Nacke zu Tinholt
39. Gert Jürgens zu Tinholt
40. Gerrit Kropschott "
41. Jann Steffen "
42. Jann Hindrik Steffen " ...
46. Ehefrau Hindrik Brinkmann zu Bane
47. Berend Jann Brinkmann zu Bane.
Am 27.08.1842 schon fand die Gerichtsverhandlung in Neuenhaus statt. Sundag muß vier Wochen ins Gefängnis, der Hausherr S. Lucas acht Tage. Alle übrigen hatten pro Person zwei Reichstaler Strafe zu zahlen.
Am 02.10.1842 wird eine verbotene religiöse Versammlung im Hause des Harm Hindrik Schoemaker in Haftenkamp aufgelöst. Die Teilnehmer erhalten eine Anzeige, unter ihnen:
5. Dine Neerken aus Bathorn,
15. Ehefrau Reinink zu Tinholt,
16. Hermentien Kropschott zu Tinholt,
28. Anna Kranz zu Tinholt,
31. Lütte Reinink zu Tinholt,
32. Ehefrau Gerd Ahrens zu Tinholt, (Schwester von 5, gjb)
36. Schulze Tinhold zu Tinhold,
37. Hindrick Salomon zu Hoogstede, (nicht zu finden)
40. Manna Nacken zu Tinholt, (geboren 19.05.1819, Vater: Jan)
46. Hindrick Nacke zu Tinholt, (Harm geb. 26.09.1779, Vater: Lukas))
53. Gerd Jürgens zu Tinholt,
56. Gerd Reinink zu Tinholt,
64. Gerdchen Kast zu Tinhold,
70. Gerrit Nacke zu Tinhold, (geboren 19.01.1793, Vater: Jan)
76. Gerd Kranz zu Tinhold,
77. Derk Theeink daselbst.
Obwohl die Polizisten die Versammlung auflösten und jedem, der zurückkäme die doppelte Strafe androhten, waren fünfzehn Minuten später die meisten schon wieder zusammen. Ihre Namen wurden notiert und am 19.10.1842 verhängte Richter B. Hoogklimmer wieder über jede(n) zwei Reichstaler Strafe.
Graafschap, Michigan, USA
Bis auf Jan Steffen wanderten alle Hoogsteder und Emlichheimer Amtsträger am 25. März 1847 mit Verwandten und Bekannten, insgesamt 70 Personen, in die USA aus. Am 23. Mai 1847 kamen sie in den USA an. Sie gründeten dort am 20. Juni 1847 den Ort Graafschap in Michigan. 1848 wurde eine Holzkirche in Graafschap gebaut. Dem ersten Kirchenrat gehörten drei der Emlichheimer (Bouws, Rutgers, Lucas) und zwei der Hoogsteder (Tinholt und Zaalmink) an.
Anfang 1847 gab es heftige Diskussionen in Kirchenräten und Klassis. Gemeindeglieder und sogar Kirchenälteste wollten sich scheiden lassen, weil einer der beiden Ehepartner absolut nicht auswandern mochten. Eine Untersuchungskommission der Klassis Coevorden konnte daran nichts ändern. Außerdem hatte die Klassis "auch Probleme, ob sie wohl einen Ältesten oder Diakonen ohne schwerwiegenden Gründe mit kirchlichem Zeugnis nach Nordamerika ziehen lassen dürfe, womit sie ihre Kirche hier verlassen."[20] Doch dieser Vorstoß der Klassis, der wenig später auf der Synode besprochen wurde, konnte die Auswanderungswelle nicht mehr stoppen.
1847/48 waren Jahre großer gesellschaftlicher Umschwünge. In der Paulskirche in Frankfurt trat am 18.5.1848 die verfassunggebende Nationalversammlung zusammen. Die Angst vor Umsturz und Revolution ging um. Hinzu kam eine wirtschaftliche Mißernte. Viele Menschen wußten nicht, wovon sie leben und sich ernähren sollten. Überraschenderweise wurde aber 1848 auch die Versammlungsfreiheit gewährt, die es vorher etwa für altreformierte Gruppen nicht gab.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum gerade 1847 soviele Grafschafter ausgewandert sind. Von 1800 bis 1846 zogen insgesamt nur 26 Grafschafter nach Amerika. Allein in 1847 waren es um die 120. 1848 sank die Zahl schon wieder auf 39. Die nächste Auswanderungswelle erfolgte nach 1866, dem Übergang Hannovers an Preußen und dann wieder zwischen 1880 und 1890.
Die Gemeinde Graafschap, Michigan, bildete 1857 die Wiege der Christian Reformed Church in den USA, die heute etwa 300.000 Glieder zählt. Bis 1880 wanderten 20% aller bekennenden Glieder der kombinierten Gemeinde Emlichheim-Hoogstede in die USA aus, insgesamt etwa 100 von 500 Personen.
Januar und Februar 1847 entwickelte sich ein hektischer Schriftverkehr zwischen dem Amt Neuenhaus, dem Oberkirchenrat in Nordhorn und der Landdrostei[21] in Osnabrück.
Geplant wurde, daß alle Käufer der Höfe der Auswanderer deren Familien- und Hofnamen übernehmen müßten. Diese Maßnahme sollte vom Kauf solcher Höfe abschrecken. Der Oberkirchenrat wehrte sich vehement dagegen, die Bestrafungen für verbotenen Religionsversammlungen aufzuheben. Er konnte sich damit ziemlich durchsetzen.
Am 25.3.1847 verließ eine erste Gruppe von 70 Menschen die Grafschaft Bentheim Richtung Rotterdam. 34 Personen aus Drenthe schloßen sich ihnen an. Sie fuhren mit dem von Pferden gezogenen Kanalboot über Coevorden und Hasselt nach Rotterdam. Am 4.4.1847 legten sie dort mit der "Antoinette Marie" ab und erreichten am 23.5.1847 New York. Von dort ging es per Boot weiter, weil ihnen die Zugverbindungen zu teuer waren. Am 20.6.1847 schließlich gelangten sie an ihr Ziel in Michigan. Im selben Jahr wanderten noch fünfzig weitere Grafschafter aus. Alle verließen ihr Zuhause auch aufgrund der Glaubensverfolgungen.
Aus Kalle, Tinholt, Scheerhorn, Berge, Bathorn und Hoogstede gehörten schon allein die 58 nachfolgenden Personen zur Gruppe der ersten siebzig. Einige hatten es bis dahin vermieden, sich den Altreformierten anzuschließen, weil sie Schwierigkeiten befürchteten. In den USA gehörten fast alle ab 1857 zur Christian Reformed Church. Diese Kirche entspricht der Evangelisch-altreformierten Kirche in Niedersachsen.
(* =
Geburtsdatum; verh. = verheiratet nach der Auswanderung mit N.N.)
Bieleveld, Jenne, *
16.03.1804, Bathorn, Ehefrau von
Lambert Tinholt
Brinkman, Hendrik Jan, * 14.04.1820, Kalle, Ehemann von Anna ?
Brinkman, Berend Jan, *
13.07.1810, Tinholt, Ehemann von
Aaltje Speet
Brinkman, Hendrik, *
26.02.1838, Kalle
Brinkman, Jan, * 1840, Kalle
Brinkman, Hindrikje, *
27.06.1846, Kalle
Harmsen, Jantje,
* 1820, Hoogstede, Ehefrau von Derk Zalmink
Heneveld, Geert, *
19.06.1819, Scheerh., verh. mit Geesje Kropschot[22]
Jeurink, Fenna, *
30.04.1804, Emlichheim, Ehefrau
von Albert Klomparens
Klomparens[23],
Hendrik, * 1780, Tinholt, Witwer.
Klomparens, Jan,
* 25.06.1821, Tinholt, Ehemann von Willemina Poest
Klomparens, Arend Jan, * 17.01.1818, Tinholt, Ehemann von
Jenny Poest
Klomparens, Albert, *
05.08.1805, Tinholt, Ehemann von Fenna Jeurink
Klomparens, Gertje, * 1833, Tinholt,
Klomparens, Fenna, *
1835, Tinholt,
Klomparens, Harm, * 02.02.1837, Tinholt,
Klomparens, Hendrik Jan *
08.01.1838, Tinholt,
Klomparens, Jennigjen, *
1842, Tinholt,
Klomparens, Jan Harm, * 08.05.1843, Tinholt,
Kropschot[24],
Everdina, * 03.01.1810, Kalle, Ehefrau von Levert Wiegmink
Kropschot, Zwaantje, *
14.01.1826, Kalle, Ehefrau von Gerrit Jan Speet
Kropschot, Geesje, *
15.10.1827, Tinholt, Ehefrau von Gert Heneveld
Kropschot, Jan Harm, * 07.09.1831, Kalle,
Kropschot, Fennigjen, *
21.11.1837, Kalle,
Kropschot, Hendrik Jan * 21.10.1840, Kalle,
Kropschot, Lydia, * 1844, Kalle,
Nakken, G.
? Nakken, Hendrik Tinholt [25]
Neerken, Arend Jan *
27.09.1817, Hoogstede, Ehemann von
Truitje Lahuis
Rutgers, Gese, *
15.05.1801, Tinholt, Ehefrau von Jannes Gerrits
Rutgers, Jannes Gerrits * 03.08.1792, Drenthe Ehemann von
Gese Rutgers[26]
Rutgers, Gerrit *
27.11.1827, Tinholt, (verh. Harmtje Arends)
Rutgers, Hillegje, *
17.12.1831, Tinholt, (verh. Lukas Tinholt)
Rutgers, Jan *
01.03.1834, Tinholt (verh. Hendrikje Eppink)
Rutgers, Hendrika, *
21.08.1836, Tinholt (verh. Henry Lukas)
Rutgers, Geziena, *
01.10.1839, Tinholt (verh. Gert Tinholt)
Speet, Gerrit Jan *
17.02.1825, Bahne, Ehemann von Zwantje Kropschot
Tinholt, Lucas, *
08.06.1818, Tinholt, Ehemann von Hillegje Rutgers
Tinholt, Hillegje *
15.07.1815, Tinholt, Ehefrau von Jan Harm Hatger
Tinholt, Lambert, *
10.08.1806, Tinholt, Ehemann von Jenne Bielefeld[27]
Tinholt, Geert, *
23.06.1830, Tinholt, (verh. Gesina
Rutgers)
Tinholt, Hendrik Jan, * 28.01.1832, Tinholt,
Tinholt, Frederik, *
19.12.1834, Tinholt,
Tinholt, Hendrikjen, *
17.01.1841
Wiegmink, Hendrikje, *
07.04.1797, Bathorn, Ehefrau von Hendrik Zalmink
Wiegmink, Jan Harm, * 18.02.1836, Bathorn (verh. Hillegje Mepjans)
Wiegmink, Levert, *
16.03.1792, Bathorn, Ehemann von Fenne Kropschot
Zalmink, Hendrik, *
23.11.1806, Hoogstede, Ehemann von
Hendrikje Wiegmink,[28]
Zalmink, Gerrit, * 1831, Hoogstede
Zalmink, Derk, *
20.06.1813, Hoogstede, Ehemann von
Janna Harmsen,[29]
Zalmink, Fennie * 1839, Hoogstede
Zalmink, Effie, * 1842, Hoogstede,
Zalmink, Jane, * 1845, Hoogstede,
Zalmink, Geert, *
03.09.1800, Hoogstede, Ehemann von
Dina Mepjans,[30]
Zalmink, Janna, * 1844, Hoogstede,
Zalmink, Fennie, * 1845, Hoogstede
[31]
Neuer Kirchenrat: Anschluß an Coevorden
Die Emlichheimer Gemeinde wählte am 25.04.1847 Berent Laahuis aus Vorwald und (Berend) Jan Beuker aus Volzel zu neuen Amtsträgern. Diese schlossen sich am 02.08.1847 der Coevordener Gemeinde als Glieder an. Gemeinsam mit ihnen taten dies auch andere. Aus dem Hoogsteder Bereich sind es: Geert Krans und Jantin Kleefman aus Tinholt sowie Aaltien Speet, Ehefrau des schon 1845 angeschlossenen Berent Jan Brinkman aus Tinholt.
Diese vier Personen dürfen neben den Familien Tinholt[32], Steffen[33] und Nakken aus Tinholt und der Familie Zaalmink[34] aus Hoogstede als Glieder der ersten Hoogsteder Gemeinde gerechnet werden. Aus den letzten vier Familien war 1845 jeweils einer als Ältester oder Diakon gewählt worden.
Außerdem gehörten noch die Familien Geert Heneveld[35] (Scheerhorn) und Lambert Kropschot[36] (Tinholt/Kalle) und wahrscheinlich auch die Familien Klomparends aus Tinholt zu den ersten Altreformierten, die auswanderten.
Jan Bavinck, Niedergrafschaft 1848 - 1853
Am 09.08.1848 wurde Jan Bavinck in der Scheune des Zimmermanns Steffens (siehe oben, Diakon in Hoogstede) in Tinholt von seinem Lehrer und späteren Dozentenkollegen W.A. Kok aus Hoogeveen in sein Amt als altreformierter Pastor für die Niedergrafschaft eingeführt. (UuE 250). Schon am 06.08.1884 setzte derselbe W.A. Kok J.B. Sundag als Pastor für die Obergrafschaft ein. (UuE 282f) Bavinck unterrichtete 1849 - 1851 in Uelsen Studenten aus der Grafschaft und dem angrenzenden niederländischen Gebiet, u.a. einen W. Coelingh (1826-1871) aus Coevorden in den alten Sprachen und der Einführung in die Theologie. Die Ausbildung wurde in Ruinerwold/Hoogeveen durch W.A. Kok und später zusätzlich auch Bavinck selbst weitergeführt.
1850: Anschluß an Emlichheim
Die wenigen nicht ausgewanderten altreformierten Hoogsteder Glieder schloßen sich im Mai 1850 "mit Attest (kirchl. Zeugnis) der Emlichheimer Gemeinde an. Man nahm sie dort der guten Ordnung wegen auf." Das "Attest" ist ein letzter Hinweis auf die mit dieser Handlung aufgelöste Gemeinde Hoogstede: ein Attest wird nur zwischen zwei altreformierten Gemeinden ausgetauscht.
Vorbehalte und Hoffnungen
1887 bis 1889 beim Bau der altreformierten Kirche in Laar und 1925 bei der Erweiterung der Emlichheimer Kirche zahlten die Gemeindeglieder aus Hoogstede ihre Beiträge unter dem Vorbehalt, daß sie ihnen bei einem eigenen Kirchenbau zurückerstattet würden. (Klinge 1982,42f)
Nach
dem Zweiten Weltkrieg
Nach dem Zweiten Weltkrieg war alles anders! Seit 1949 bis 1953 wurden Beerdigungsgottesdienste für altreformierte Hoogsteder in der reformierten Kirche am Ort abgehalten. Bis dahin hatten sie in den Häusern stattgefunden.
Im Januar 1949 lag dem Emlichheimer Kirchenrat ein Antrag vor, in Hoogstede eine Kirche zu bauen. Ende Februar hielt man darüber eine Gemeindeversammlung. (Klinge 1982,43). Am 31.3.1950 richteten 44 Hoogsteder ein Schreiben an den Kirchenrat mit der Bitte, ihre Belange zu beherzigen. (Klinge 1982,44).
Der Werdegang und die jüngere Geschichte sind schon in verschiedenen kleineren Schriften dargestellt worden. Im Grenzboten und den Protokollen von Klassis und Synode oder im Buch "Umkehr und Erneuerung" (UuE) ist das eine oder andere zu lesen.
Das Kirchengebäude selbst wurde 1990 ausführlich von K. Tietmeyer in einem Artikel für das Grafschafter Wochenblatt beschrieben. Er findet sich auch im Gemeindeverzeichnis 1991,27-29.
Einrichtung und Entwicklung der Hoogsteder Gemeinde
Am Buß- und Bettag im November 1951 wurde der Grundstein gelegt und am 1.5.1953 konnte das neue Kirchengebäude mit angrenzendem Lehrsaal und Pastorat in Hoogstede trotz der schwierigen Nachkriegsjahre in Gebrauch genommen werden.
Im ersten Kirchenrat (J.H. Beuker, A. Köster, H.J. Neerken waren Älteste, G.J. Büter und A.J. Luttermann Diakone) sollten die Ältesten sechs und die Diakone drei Jahre dienen. Schon nach wenigen Jahren traf man eine andere Regelung.
Der Jünglingsverein wurde am 16.9.1953, der Jungfrauenverein genau einen Monat später am 16.10.1953 gegründet. Beide bildeten April 1973 den Jugendverein. Die heutigen Kreise, Gruppen und Chöre der Gemeinde sind im Vorspann des Gemeindeverzeichnisses aufgelistet.
Die Ev.-altref. Gemeinde Hoogstede zählte
am 1.5.1953 274,
am 1.5.1963 ca 300,
am 1.1.1973 321,
am 1.5.1983 344 und
am 1.5.1993 356 Glieder.
Sie ist damit in den ersten dreißig Jahren insgesamt um etwa 20% gewachsen. Im letzten Jahrzehnt blieb die Zahl der Gemeindeglieder mehr oder weniger konstant. Die Gottesdienste werden im Durchschnitt vormittags von 200 und nachmittags von 150 Gliedern besucht. Am vierteljährlichen Abendmahl nehmen etwa 80% bis 85% der bekennenden Gemeindeglieder regelmäßig teil.
1961 wurde ein Tonbanddienst für kranke Gemeindeglieder eingerichtet. Der gemeinsame evangelische Frauenkreis entstand 1964. Einen Kindergottesdienst Sonntag vormittags gibt es seit Herbst 1968. Die Glocken entsprechen denen der Gemeinde Wezep bei Zwolle.[37] Sie wurden 1973 installiert und klingen auf die Töne A und C.[38] Den ersten gemeinsamen Passionsgottesdienst von reformierter und altreformierter Gemeinde feierte man ebenfalls 1973.[39] Von 1973 bis 1993 bestand eine Altpapiersammlung, die insgesamt etwa 20.000 bis 30.000 DM erbracht hat.
Jungschararbeit wird seit Oktober 1974 betrieben. Zwischen Jungschar und Jugendverein wurde 1978 ein jüngerer Jugendkreis eingerichtet (14 – 17 Jahre, Jugendkreis I). Daneben gibt es einen älteren Kreis (ab 17 Jahre, Jugendkreis II).[40] Ebenfalls 1978 trat die Gemeinde dem Reformierten Bund bei.[41] Mitte der siebziger Jahre erhielt die Kirche eine Verstärkeranlage.[42] 1971 entstand ein neues Pastorat und 1978/1979 ein Gemeindehaus.
Ein Herzstück der Gemeindearbeit sind die etwa zehn Hauskreise, die sich etwa fünfmal im Winter versammeln. Sie wurden 1971 von Pastor Visser eingerichtet, 1989 und 1992 in veränderter Form weitergeführt. Sie sollen alle drei Jahre neu gebildet werden.
Chöre und Musik
Einen Kirchenchor gibt es mit einer zwanzigjährigen Unterbrechungen zwanzig Jahre, ein Jugendchor insgesamt knapp zehn Jahre. Zeitweise bestanden auch Gitarrenkreis, Flötenchor und Kinderchor. Heute wirken einige Gemeindeglieder mit im reformierten Gitarrensingkreis und im reformierten Posaunenchor.
ChorleiterINNEN[43] waren im
Kinderchor (6-11 jährige)
Sept. 1981 Gesa Duhn geb. Büter
unregelmäßig: Anna Lüchtenborg
1983 - 1985 Alide Wortelen
Gitarrenchor / Jugendchor
ca 1965 - 1968 Aleida Guhrt geb. Lankamp
Okt. 1977 Lehrer Drewes aus Emlichheim[44]
1978 Betty Alsmeier geb. Klinge
1979 Gesa Duhn geb. Büter ( + Gitarrenkursus)
1985 aufgelöst.
Jugendchor
1989 -
1992 John Feukking, Oldenzaal
1992 - Heike Rosche, Nordhorn.
Kirchenchor
1954 – 1961 Gert Hindrik Rottmann
1981 – 1983 Betty Alsmeier geb. Klinge
1984 – 1997 Hartmut Heckman, Nordhorn
1998 – 1999 Gerry Schoenmaker, Emlichheim
1999 Jenny Rottmann, Hoogstede
Ein dreifaches Jubiläum 1953 - 1993
Die Gemeinde feiert 1993 eigentlich ein dreifaches Jubiläum. Das Kirchengebäude wurde vor 40 Jahren in Gebrauch genommen. Aber viel wichtiger als ein Gebäude sind die Menschen.
Frau Hindrikkin Snippe wurde am 10.04.1922 in Hoogstede-Bathorn geboren. Sie tut seit vierzig Jahren ihren Dienst als Küsterin, in dem sie seit 1960 von ihrem Mann Johannes Snippe unterstützt wurde. Frau Snippe sah fünf Pastoren der Gemeinde kommen und gehen. In den Zwischenzeiten erlebte sie, wie die Pastoren Lankamp und Brink (1968-1970), Vennegeerts (1983-1986) und Köster (1953-1955 und 1983-1986) sowie Pastor Alsmeier (1987-1988) den kirchlichen Unterricht erteilten, Kirchenratssitzungen leiteten und verschiedene Krankenbesuche machten.
Bis zum Einbau einer Ölheizung in 1962 mußte Frau Snippe in der kalten Jahreszeit jeden Sonntag die Kirche mit zwei großen Öfen heizen. Sie wurden mit Torf, Brikett und Eierkohlen "gefüttert". Manchmal hat es sicher auch wohl gequalmt. Im Lehrsaal stand noch ein dritter Ofen. Richtig warm hatten es auf jeden Fall diejenigen die dicht an einem Ofen saßen. Kirchenratssitzungen fanden in den ersten Jahren in der Regel im Pastorat statt.
Frau Snippe wohnte 1951-1957 bei Fam. Jan Klompmaker, Hauptstr. 16; 1957-1960 am Bathorner Diek 2 in der Oberwohnung von Fam. Barth. Damals hieß sie noch Frau Bloemendal. Bald nach der Hochzeit am 14.7.1960 zog das Ehepaar Snippe in das alte Haus der Familie Helweg, (Holunderweg 24, heute Alsmeier); im Herbst 1964 in ein Haus der Familie L. Neerken (Bath. Diek 16; heute Lübberink). 1970 schließlich, mit dem Neubau des Pastorates Bath. Diek 3, bezog Fam. Snippe den oberen Teil des alten Pastorates. März 1979 wurde das Gemeindehaus in Gebrauch genommen und Fam. Snippe bekam Küche und Wohnzimmer zu ebener Erde.
Vierzig Jahre KüsterIN sind eine sehr lange Zeit. Dieses Jubiläum ist bislang wahrscheinlich noch nie in einer altreformierten Gemeinde gefeiert worden. Seit 1991 haben Anita Ellen und Brigitte Voogd die Arbeiten für Außenanlagen und Gemeindehaus übernommen.
Ebenfalls von Anfang an dabei ist Gert Hindrik Rottmann als Organist. Er wurde am 27.08.1921 in Osterwald geboren. Er hatte schon seit etwa 1947 in Veldhausen ab und zu ausgeholfen. Von einem Namensvetter, Lehrer Rottmann, erhielt er seit 1945 ein ganz klein wenig theoretischen Unterricht. Den Rest mußte er sich selber aneignen. In den ersten Hoogsteder Jahren von 1953 bis 1961 bespielte er ein Harmonium in der Kirche. Aushilfsweise wurde er darin von Frau Henni Büter geb. Köster und von Frau Heintien Neerken geb. Ekenhorst vertreten. Am 24.04.1961 konnte er die Orgel in Hoogstede zum ersten Mal erklingen lassen. Seitdem begleitet auch Geert Schoemaker regelmäßig den Gemeindegesang. Seit 1979 bzw. 1989 spielen auch Lambertus Schoemaker und Jenni Rottmann in den Gottesdiensten.
Ein Viertel der Zeit, nämlich seit 1983, leitet Hartmut Heckmann den Kirchenchor. Vor ihm taten dies Betty Klinge (1981-1983) und Gert Hindrik Rottmann (1954-1961)
Liste aller altreformierten Hoogsteder Kirchenratsmitglieder seit 1953
Diakone
Jan Steffen 25.5.1845 - 25.3.1847
Hindrik Nakken 25.5.1845 - 25.3.1847
Gewählt wurde außer in 1953 am Buß- und Bettag im November des Vorjahres. Die Einsetzung erfolgte außer in 1953 meist Anfang Januar des genannten Jahres. Von 1987 an findet die Wahl am 2. Ostertag und die Einsetzung meistens im Mai statt.
(S = SchriftführerIN, V = 1. oder 2. Vorsitzende(r))
A.J. Luttermann 1953 - 1956 (1948-1952 Diakon in Emlichheim
G.J. Büter 1953 - 1955
H.J. Ensink 1956 - 1959
H. Schepers 1957 - 1960
Jan Krans 1960 - 1963
J.H. Robbert 1961 - 1964
G.J. Brinkmann 1964 - 1967
Ludwig Büter 1965 - 1968 S
Gerh. Leusmann 1968 - 17.11.1971
G.J. Schepers 1969 - 1972
Gerh. Büter jr. 1972 - 1975
B.H. Alferink 1973 - 1976
G.H. Ellen 1976 - 1979
H. Breukelman 1977 - 1980 Rechnungsführer + VPA seit 1974
Geert Schoemaker Jan. 1980 -
Jan. 1984
Aaltje Breukelman Jan. 1981 - Jan.
1985
Lambertus Neerken Jan. 1984 - Mai 1988
Alwine Köster Jan. 1985 - Mai 1989
Lambertus Helweg Mai 1988 - Mai 1992
Gertrud Snieders Mai 1989 - Mai 1993
Hindrik Jan Schepers 1992 - 1996
Jenny Breukelman 1993 - 1997
Geert Zwafelink, jr. 1996 – 2000
Heinrich Walkotte 1997 – 2001
Frieda Alsmeier 2000 –
Albert Jan Luttermann 2001 -
Jugendälteste
Hermann Wortelen 1979 - 1982 S
Alide Wortelen Jan. 1983 - Mai 1987 S
Hermine Roseman Mai 1987 - Mai 1991 S
Gerwin Ellen 1991 – 1995
Gisela Robbert 1995 –
1999
Jan Köster 1999 -
Älteste
Geert Zaalmink 1845 - 1847
Lambert Tinholt 1845 - 1847
Jan Wortelen 1932-1935 Ältester in Emlichheim, S + V
Lambertus Neerken 1946-1949 Ältester in Emlichheim, S
J.H. Beuker 1953 - 1955
Albert Köster 1953 - 1956 V 1936-39 und 44-47 Diakon in Emlichheim
H.J. Neerken 1953 -
1957 S
Herm. Wortelen 1956 - 1959 1948-1951 Ältester in Emlichheim
Hindrik Köster 1957 - 1960 S 1940-1943 Ältester in Emlichheim S
A.J. Luttermann 1958 - 1961 1948-1951 Diakon in Emlichheim
L. Schoemaker 1960 - 1963 S 1932-35 und 40-43 Diakon in Emlichheim
Albert Köster 1961 - 1964
J.H. Beuker 1962 - 1965 S
K. Neerken 1964 - 1967
Hein Wortelen 1965 - 1968
L. Schoemaker 1966 -
1969 V
A.J. Luttermann 1968 -
1971 V
Jan Roseman 1969 -
1972 V
Harm Schepers 1969 - 1972 S auch Jugendältester
Heinrich Köster 1970 - 1973 Rechnungsführer 1970-1974
G.J. Brinkmann 1971 - 1974
Hein Wortelen 1972 - 1975
H.J. Ensink 1973 - 1976 S
Johann Köster 1974 - 1977
Werner Kalter 1975 - 11.07.1976 (VPA ab 06.11.1974)
Albert Heckhuis 1976 - 1978 (für W. Kalter)
Jan Krans 1976 -
1979 V
Harm Schepers 1977 -
1980 S
Heinr. Köster 1978 - 1981
Hermine Klinge 1979 - 1982
Jan Roseman, K. 1980 - 1980
Albert Heckhuis 1981 - 1983
Johann Köster 1981 - 1984 V
G.H. Rottmann 1982 - 1985 V
Jan Ensink Jan. 1983 -
Mai 1987
Jan Krans Jan. 1984 - Mai 1988 V
Ludwig Büter Jan. 1985 - Mai 1986
Albert Krans Jan. 1986 - Mai 1990
Albert Jan Klinge Jan. 1987 - Mai 1989 V
Geert Schoemaker Mai 1987 - Mai 1991 V
Hermann Wortelen Mai 1988 - Mai 1992 V
Johann Alsmeier 1989 – 1993 S
Geert Zwafelink sr 1990 – 1994 V
Jenni Koops 1991 – 1995 S
Johann Wortelen 1992 – 1996
Johann Köster 1993 – 1997 V
Elfriede Bloemendal 1994 – 1998
Hendrik Köster 1995 – 1999
Hildebrand Roseman 1996 – 2000 V
Henni Büter 1998 –
2002 S
Lambertus Neerken 1998 – 2002
Jenni Krans 1999 – 2003
Alfred Schepers 2000 – 2004 V
Familienliste um 1955
Ein Drittel der nachfolgenden Familiennamen finden sich heute nicht mehr in der Gemeinde! In Klammern die Zahl der Familienmitglieder.
Beuker, J.H. 9
Brinkmann, Tinholt 4
Bielefeld, Tinholt 4
Breukelmann, Jan 6
Bloemendal 12
Büter G. 5
(Büter, Gerrit 8
ergänzt gjb)
Brinkmann H.J. 6 / 5
Blanke 3
Bekmann 2
Krans 4
Ensink B. 3
Ensink 9
Ellen 8
Klompmaker, H. 1
Hekhuis 2
Hesselink 7
Hofsink 6
Köster, H. 5
Köster, A. 7
Kortmann 13
Koelman 3
Klompmaker, J. 6
Klompmaker, H. 3
Luttermann, A.J. 5
Neerken, L. 7
Neerken, H.J. 2
Neerken 10
Nofftz E. 4
Rosemann 1
Rosemann, Wwe 1
Robbert, Wwe 7
Robbert, J.H. 7
Rosemann H.H. 5
Schoemaker, L. 5
Snieders 8
Schepers 6
Schepers 4
Wortelen, Herm. 7
Wortelen, Hein 7
Zwafelink, G. 5
Warsink 9
Rosemann, A. 3
Klinge, A.J. 2
Poffers, Ww. 1
Ekkel, Ges. 1
Robbert-Bloemendal 9
Alferink 6
Oldekamp, Frau 1
Leusmann 5
Jeurink, Frau 1
v. Faassen 2
Schepers J.H. Frl. 1
Wolf 2
Breukelmann, J. 3
Langemaat 8
Insgesamt 273 Gemeindeglieder
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Hoogstede
(D), Evangelisch-altreformierte Kirche |
Op 4 juli (1999) werd het
vernieuwde orgel in de Evangelisch-altreformierte Kirche te Hoogstede in
gebruik genomen. De orgelmaker Hans Wolf (Verden an der Aller) leverde in 1961
een éénklaviers instrument met vrij pedaal. Dit orgel liep enkele jaren geleden
echter aanzienlijke waterschade op. In 1996 vonden herstelwerkzaamheden plaats,
uitgevoerd door B.A.G. Orgelmakers. Toen bereidde men ook de plaatsing van een
Rugpositief voor, maar pas deze zomer was de geplande uitbreiding eindelijk een
feit. Voor het nieuwe Rugpositief maakte men gebruik van ander pijpwerk van
Hans Wolf, afkomstig uit het Christian Vater-orgel (1722) van de Petrikirche te
Melle, dat in verband met een reconstructie van dit instrument overcompleet
geworden was. Ook voor de nieuwe frontpijpen kon reeds bestaand materiaal
worden benut. Bij deze gelegenheid werd tevens de Waldflöte 2 van het Hoofdwerk
vervangen door een Oktave 2. De uitbreiding werd uitgevoerd door B.A.G.
Orgelmakers onder advies van Gerrit Geerds.
De dispositie (de met M
gemerkte registers zijn afkomstig uit Melle): Hauptwerk (C-f3): Prinzipal 8,
Gedackt 8, Oktave 4, Rohrflöte 4, Quinte, Oktave (M), Mixtur IV-V. Rückpositiv
(C-f3): Hohlpfeife 8 (M), Prinzipal 4, Rohrflöte 4 (M), Waldflöte 2,
Sesquialter II (M), Vox Humana 8 (M). Pedal (C-f1): Subbass 16, Rohrpfeife 4.
Koppelingen HW-RP, Ped-HW, Ped-RP. Winddruk: 65 mm wk. Toonhoogte:
a1 = 440 Hz. Temperatuur:
evenredig zwevend.
Bron: B.A.G. Orgelmakers
[1] Bouws wurde spätestens seit 1846
(Anfangsjahr der Klassisprotokolle) regelmäßig von Coevorden aus als Vertreter
zur Klassis Zuidoost-Drenthe entsandt. Welche Schlußfolgerungen daraus gezogen
werden müssen, ist noch unklar. Entweder galten die Grafschaft als Teil des
Coevordener Kirchenrates oder, was viel wahrscheinlicher ist, sie nahmen von
Coevorden aus als Vertreter an der niederländischen Klassisversammlung teil.
Siehe auch weiter unten.
[2] Die Protokolle des Kirchenrates der Gemeinde
Coevorden von 1842 bis 1855 sind 1942 oder später verlorengegangen. Pastor M.
Uijtenhoudt (1874-1942, Pastor in Zaamslag 1908, in Emlichheim 1912, in
Coevorden 1920-1942) hat Auszüge aus den Protokollen angefertigt. Er nennt
keine Hoogsteder, wohl aber Emlichheimer Vertreter auf den ersten
Kirchenratssitzungen in Coevorden.
[3] Jan List Coelingh (1821-1888),
Handschriftlicher Lebenslauf; 1990 getippt.
[4] GKN, Gemeenten en predikanten, Leusden
1992,49
[5] Gedenkbuch Coevorden 1992,51. Hier heißt es,
er habe auch an der Wiege der Ev.-altref. Gemeinde Laar gestanden. Diese wurde
am 27.09.1885 gegründet.
[6] J.L. Coelingh,
1990,07
[7] KR Coevorden 25.04.1845; 10.12.1845;
08.02.1847;
[8] KR Coevorden 20.02.1848
[9] So beschrieben von J.L. Coelingh 1990,9-11
(MS Seiten 15-17). Siehe ausführlicher: Gedenkbuch Coevorden 1992,50.
[10] RA
Drenthe in Assen, Archiv 0409 = Classis Z.-O. Drenthe der GKN, Inv. Nr.1,
Notulen 1846-1848.
[11] Gerrit
Bouws zur Klassis am 08.04.1846, am
28.10.1846 und am 17.02.1847. B. Lahuis zur Klassis am 06.06.1848.
[12] RA Assen,
Inv. 0414, Nr. 22, Heft 2
[13]
Gedenkbuch Coevorden 1992,52
[14] Am 18.
Mai 1845 wurden sieben Personen in die Gemeinde Coevorden aufgenommen. Zu ihnen
gehörten Gerrit Bouws aus Volzel, Fenne Bouwkamp aus Vorwald und Berent Jan
Brinkman aus Tinholt. Am 02. August 1847 wurden 28 Personen aufgenommen,
darunter B. Lahuis (und Ehefrau?) aus Vorwald, Hendrick Rutgers und Ehefrau
Gese geb. Mepjans aus Echteler, Berend Jan Beuker und Ehefrau Fennigjen Stokman
aus Volzel, Henderickien Ensing aus Laar, Aaltien Speet Ehefrau des Berent Jan
Brinkmann aus Tinholt, Geert Krans und Jantin Kleefman ebenfalls aus Tinholt.
[15]
Gedenkbuch Coevorden 1992,52
[16] siehe
Fußnote 2
[17] Entweder
die rose oder die dunkelblaue Akte!
[18] Colon
(col.) ist die Bezeichnung für einen selbständigen Landwirt.
[19] Vorfahren
der Familie Gerrit-Jan Brinkmann, Vechtestr. 1.
[20] RA Assen,
Archivnr. 0409 Classis Z.-O.Drenthe, Inv. 1 Notulen 1846 - 1848, Sitzung vom
17.02.1847, Art. 4.
[21] Die
Landdrostei Osnabrück ist die obere Polizeibehörde.
[22] Geert
Heneveld und Geesje (Gracia) Kropschot wurden von dem Ältesten Dunnewind als
erstes Paar in Graafschap in den USA getraut. (Family ties 1980,11)
[23] Eine der
Klomparens Familien war und ist direkter Nachbar von Steffen (heute Luttermann)
[24]
Kropschots Wohnung lag zwischen den heutigen Häusern T.Bouwers, Kaller Weg 15
und L. Toomsen, Kaller Weg 12. Dort gibt es noch heute einen Schotskamp.
[25] Hendrik
Nakken und Jan Steffen sind 1845 -1847 die ersten beiden Diakone der EAK
Hoogstede. Von beiden Familien ist noch äußerst wenig bekannt. Hendrik Nakken
ist noch nicht im März 1847 ausgewandert, sondern wahrscheinlich etwas später
im selben Jahr. Eine Gruppe mußte wegen eines gebrochenen Mastbaumes wieder
umkehren und konnte erst nach der Reparatur nach Amerika segeln. Diese Gruppe
landete in Baltimore und kam über Cincinnati und Kalamazoo nach Holland und
Grafschap, Michigan. (Familie ties 1980,14)
[26] Jannes
Gerrits Rutgers war vom März 1814 bis September 1817 Soldat in der Armee von Napoleon.
Er hieß ursprünglich Jannes Gerrits und ist am 3.8.1792 in Schoonebeek geboren.
Seine Eltern waren Gerrit Jansen und Hindr. Hindriks. Jannes Rutgers verstarb
am 29.8.1865 in Graafschap, Michigan. Seine Frau Geesje Rutgers ist am
15.04.1801 in Echteler geboren. Die beiden heirateten 1825. Rutgers war
vermutlich erst in zweiter Ehe mit Gese Mepjans (* 1806) verheiratet. (Family ties 1980,11f)
[27] Lambert
Tinholt ist einer der beiden ersten Ältesten der EAK Hoogstede. Er schreibt
sich auch manchmal "Schulte Lambert Tinholt". Von ihm wird in alten
Taufbüchern berichtet, er sei vom Hoogsteder Pastoren aufgefordert worden, sein
Kind taufen zu lassen. Immer wieder habe er sich darauf berufen, wegen des
Hochwassers könne er nicht mit dem Kind zur Taufe kommen. Etwas später habe
sich herausgestellt, daß das Kind schon bei Tinholt in der Scheune getauft
worden sei. (Wahrscheinlich handelte es
sich um die Tochter Hendrikjen im Januar 1841.)
[28] Die
Vornamen der Zalmink Familien sind sicher amerikanisiert. Die Zugehörigkeit der
Kinder zu den einzelnen Elternpaaren ist nicht sicher! Familie G. Rottmann
(früher Roseman) besitzt noch den Kaufvertrag über Zaalminks Heuerhaus (von
Hendrik Zaalmink und Hendrikjen Wiegmink), datiert auf den 20.3.1847. Am
25.3.1847 wanderte die Familie mit anderen aus.
[29] Derk
Zalminks Vater war Gerrit Zaalmink. (Es gab auch einen Derk Zalmink, *
05.03.1802, dessen Vater Hindrik hieß.)
[30] Geert
Zalmink ist einer der beiden ersten Ältesten der EAK Hoogstede. Er starb noch
im Auswanderungsjahr 1847 in Graafschap, Michigan. (Family ties 1980,11). Sein
Vater war Jan oder Gerrit Zaalmink. Jan sein Sohn Geert wurde am 03.09.1800
geboren, Gerrit sein Sohn Geert am 06.12.1809.
[31] Die Zeit
war viel zu kurz, um alle Daten aufzufinden. Vielleicht ist dieses Heft ein
Anstoß zu weiteren Nachforschungen.
[32] Heute Hof
Ensink in Tinholt. Lambert Tinholt (geb. 1806) war verheiratet mit Jenne
Bieleveld (geb. 1804).
[33] Steffen
wanderte als einzige Familie nicht aus. In Steffens Scheune wurde am 09.08.1848
Jan Bavinck als Pastor der Niedergrafschaft eingeführt. Steffen war Zimmermann
und bearbeitete gleichzeitig den Heuerhof von Zweers aus Berge in Tinholt. Um
1920 übernahm Familie Luttermann (Heidebült 4) den Hof von Klaas Lichtenborg.
Jan Steffen (* Haftenkamp, Juni 1793)
war in erster Ehe verheiratet mit Jenne Jürijens zu Tinholt. In zweiter Ehe
heiratete er am 27.04.1854 Janna Zweers (* Arkel 27.04.1854) aus Berge. Bei
dieser Trauung wurde im reformierten Traubuch vermerkt: "Der Tag der
Geburt des Bräutigams ist nicht in dem Taufschein des Predigers Cappenberg
Uelsen angegeben. Der Bräutigam gehört zu den Separatisten". Seine Eltern
waren Jan Steffens und Geertjen Busschers, Tinholt.
[34] Heute Hof
Stroot an der Straße nach Wilsum, hinter der Bahnlinie rechts. Hendrik Zalmink
(geb. 1806) war mit Hendrikje Wiegmink (geb. 1797) verheiratet. Er verkaufte am
20.03.1847 seinen Hof an das Ehepaar Stroot und seine Heuerstelle an das
Ehepaar Jan Hindrik Roseman und Griete geb. Seggelhoorn. Hendrik Zalminks
Bruder Geert Zalmink war mit Dina Mepjans verheiratet. Geert Zalmink war einer
der beiden ersten altreformierten Hoogsteder Ältesten. Ein dritter
ausgewanderter Bruder Derk Zalmink (geb. 1814) heiratete Jantje Harmsen (geb.
1820). Es wäre höchst interessant, die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den
ersten Altreformierten und den zwischen den Auswanderern zu klären.
[35] Die
Herkunft der Henevelds ist mir weniger deutlich. Geert Heneveld (geb. 1819) war
mit Geesje Kropschot (geb. 1827) verheiratet. Seine Eltern waren Geert Henneveld
und Janna Keupen (Köpen!). Er nannte sich in den USA Gradus. Geesje Kropschots
Eltern: Levert Kropschot geb. Wiegmink und Everdina Kropschot. Deren Eltern:
Jan Harm Kropschot und Gese Beuker.
[36] Lambert
Kropschot mit Frau und fünf Kindern zwischen 3 und 17 Jahren (UuE 357). Bei den
Kropschots scheint es sich auch um eine große Familie gehandelt zu haben.
(Siehe Lemmen/Harger 1990,115)
[37]
Kirchenrat 29.01.1972
[38] Eine
Glocke wiegt 485 Kg, hat 91 cm Durchmesser und klingt auf A, die andere wiegt 285
kg, hat 77 cm Durchmesser und klingt auf C.
[39]
Gemeindebrief März 1973, S. 10
[40]
Gemeindebrief Okt. 1978, S. 5
[41]
Gemeindebrief Jul. 1978, S. 3
[42]
Kirchenrat 16.10.1974, Verhandlungen mit Greifenberg
[43] Die
Angaben zu den ChorleiterINNEn könnten hier und da nicht ganz genau sein. Im
Gemeindebrief finden sich nur wenige Angaben und die Betroffenen wissen oft
selbst die Jahreszahlen nicht mehr.
[44]
Gemeindebrief Nov. 1977, S. 3