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Eine große
Schar
wartet
auf
die Kinder vom
1. und 2.
Schuljahr,
die gleich
in der Mitte
Platz nehmen
werden.
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Die Sprecherin
am Pult:
Es
ist Nacht.
Die Menschen haben sich in ihren Häusern zur Ruhe gelegt.
Alles ist friedlich und still –
so scheint es.
Doch der Schein trügt.
Einer hat heute eine Menge zu tun.
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Die
Lokführerin:
So,
na dann wollen wir mal wieder.
Ich bin gespannt, wie voll ich meinen Zug heute Nacht bekomme.
Die meisten meiner Fahrgäste sind schon Stammkunden.
Irgendwann steigen sie dann wieder aus
und dann haben wir Feierabend.
Also, los dann!
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Erster Halt:
Station Kinder:
Nie hat jemand Zeit für mich zum Spielen.
Immer heißt es:
Dafür bist du noch zu klein.
Das kannst du noch nicht.
Hoffentlich vertragen sich Mama und Papa wieder. Ich bekomme Angst, wenn sie
sich streiten
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Zweiter Halt:
Station Jugendliche:
Wäre ich doch schon achtzehn!
Ich habe das Gefühl,
die Zeit bis dahin wird nie vergehen.
Mein Freund hat mit mir Schluss gemacht.
Ich werde bestimmt nie wieder glücklich.
Manchmal habe ich soviel Power in mir,
dass es richtig kribbelt.
Dann weiß ich nicht,
wohin mit meiner Kraft und explodiere –
und meine Eltern auch. |

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Dritte
Station: Erwachsene:
Im
Betrieb müssen Leute entlassen werden.
Hoffentlich bin ich nicht dabei.
Sonst weiß ich nicht,
wie ich den Kredit abbezahlen soll.
Die Freunde meiner Kinder
gefallen mir gar nicht.
Ich habe Angst,
dass sie auf die schiefe Bahn
geraten und unser Kontakt abbricht.
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Letzte
Station:
alte Menschen:
Ich fühle mich manchmal so überflüssig.
Ich finde mich nicht mehr zurecht
in dieser modernen Welt.
Ich bin auf Hilfe angewiesen.
Mein Leben wird immer einsamer.
Meine Frau hat Gott schon zu sich geholt.
Ob er mich auch bald zu sich holt?
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Die
Lokführerin:
Heute habe ich meine Wagen besonders schwer beladen. Und so dunkel wie heute
war es noch nie da hinten. Nicht das kleinste Fünkchen Hoffnung zu sehen.
Nein – mit euch kann ich nicht so rumfahren.
Mit euch mache ich eine Reise zum Licht!
Wir müssen jemandem den Vortritt lassen: Hallo, ihr zwei, ihr seht schon
recht müde aus. Von wo kommt ihr und wo wollt ihr hin? Vielleicht können wir
euch mitnehmen? |
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Josef und
Maria:
Wir kommen aus Nazareth und sind auf dem Weg nach Bethlehem. Wir müssen uns
dort für eine Volkszählung melden. Kaiser Augustus hat es so befohlen.
Danke für euer Angebot, uns mitzunehmen. Aber da vorne sehe ich schon die
ersten Häuser von Bethlehem. Außerdem ist mir euer Gefährt nicht geheuer und
weil ich bald ein Kind zur Welt bringe, möchte ich kein Risiko eingehen. Das
versteht ihr doch sicher? |

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Maria und
Joseph
im Stall in Bethlehem:
Ich bin ja so froh,
dass wir hier im Stall übernachten dürfen.
Viel weiter hätte ich auch nicht gehen können.
Gott hat uns gesund hier ankommen lassen
und uns eine Unterkunft gegeben.
Dafür wollen wir ihm danken.
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Zwei Hirten
unterwegs:
Könnt ihr uns mitnehmen?
Wir müssen so schnell es geht nach Bethlehem zu dem herrlichen Licht, das da
oben am Himmel steht.
Stellt euch vor, ein Engel hat uns auf dem Feld die Nachricht gebracht, dass
unser lang ersehnter Heiland auf die Welt gekommen ist. Und zwar heute
Nacht.
Dort beim Licht soll das Kind in einer Krippe liegen. Wir wollen es
willkommen heißen.
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Die drei
Weisen:
Wir
kommen aus dem Osten und sind schon lange unterwegs, auf dem Weg zum Licht.
Dort, wo dieser besonders helle Stern am Himmel steht, muss ein Kind geboren
sein, das eine wichtige Bedeutung für die Menschen auf der Erde hat. Schon
seit vielen Jahren beobachten wir Nacht für Nacht mit unseren Fernrohren,
was sich da oben tut. |
Und dann war
er plötzlich da, dieser helle Stern. Heller als all die anderen. Uns war
sofort klar, dass er ein Zeichen für die Geburt eines außergewöhnlichen
Kindes war. Also haben wir uns aufgemacht, um es bei uns auf der Erde zu
begrüßen, und mit unseren Geschenken zu verehren. |
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Zwei Engel:
Seid willkommen alle zusammen. Ihr einfachen Hirten und edlen Weisen, hier
macht ihr eure wichtigste Entdeckung. Ihr erlebt die Liebe Gottes, der den
Menschen seinen Sohn als Retter schickt. Und ihr alle, hier aus dem
Sorgenexpress: Hier findet ihr den, der euch als Freund Rat und Halt geben
will. |
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Ältere und
jüngere Kinder singen ihre Lieder. |
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Die Gemeinde
singt kräftig |
und hört
aufmerksam zu. |
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Zum Schluss
des Gottesdienstes
erheben wir uns. |
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Und nach der
Kirche stehen wir noch draußen zum Nachgespräch
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