Meldung in:
Sonntagsblatt für
evangelisch-reformierte Gemeinden
Nr. 27, 8. Juli
2001, 105. Jahrgang, S. 10
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von Pastor Dr. Beuker
Gereformeerde Kerken
Niederländer eröffnen 2003
Synode in Emden
Die Generalsynode der Gereformeerden Kerken in Nederland
wird im Januar 2003 in Emden eröffnet. Das erklärte der Vorsitzende der Synode
der Ev.-altreformierten Kirche in
Niedersachsen, Pastor Dr. Gerrit Jan Beuker, während der reformierten
Gesamtsynode in Emden, an der er als Gast teilnahm.
Die Ev.-altreformierte Kirche in Niedersachsen ist seit 1923 als selbständige Kirche Teil der Gereformeerden Kerken in Nederland. Den rund 7000 Altreformierten in Deutschland stehen rund 700.000 in den Niederlanden gegenüber. Eine solche Generalsynode kommt jeweils für zwei Jahre zusammen. Sie wird von einer örtlichen Gemeinde einberufen und eröffnet ihre Tagungen vor Ort. Nach diesem Ort wird sie dann auch benannt. Danach finden die Versammlungen durchschnittlich einmal im Monat in einem Kongresszentrum in Lunteren, im Zentrum der Niederlande, statt. Die nächste Generalsynode der Gereformeerden Kerken wird also in die Geschichte eingehen als die „Generalsynode von Emden 2003-2004“. Ein einziges Mal wurde in der bisherigen Geschichte die niederländische Generalsynode in Deutschland eröffnet, und zwar die Generalsynode von Bentheim 1981/82. Sie wurde im Kurhaus von Bad Bentheim gehalten. In Emden wird sie – wie die Synode der Reformierten – in der Johannes a Lasco Bibliothek zusammentreten.
Von Emden aus gab es schon Jahrhunderte lang Beziehungen in die Niederlande. 1571 trag hier die (niederländische) Synode von Emden zusammen, die grundsätzliche Regelungen traf für die Reformierten in den Niederlanden (und Deutschland). Pastor Dr. Beuker aus Hoogstede hofft, dass durch die Eröffnung der Synode in Emden die Beziehungen zwischen den Reformierten in Deutschland und den Niederlande verstärkt werden. In vielen Zeitungen und Reportagen werde über die Eröffnung und die kirchliche Umgebung der eröffnenden Stadt berichtet. Solche Informationen könnten das Verständnis füreinander fördern und Wege zueinander ebnen.