Herbstsynode 2007

    28. November 2007

    u.a.: Vorbereitung Kirchentag in Bremen (2009)

    Pastorin Nina Oltmanns eröffnet für die einberufende Gemeinde Campen die Sitzung mit einer Andacht zu Matthäus. 5, 13: "Ihr seid das Salz der Erde…" Sie fragt, ob sich bei 2000 Jahren Christentum, die ihre Spuren in Politik, Kultur und Gesellschaft hinterlassen haben, Jesu Wort erfüllt habe. Das Salz galt als besondere Kostbarkeit. Wenn Jesus seine Jünger so bezeichnet, spricht er ihnen damit eine neue Identität zu. Und die besteht in ihrer Bedeutung für die Welt, in der sie leben. Sie machen das Leben schmackhafter. Sie helfen das Wesentliche zu bewahren. Christen treten mit ihrer Fürbitte vor Gott für die Welt ein. Sie nehmen teil am bewahrenden Wirken Gottes, am Wirken des Schöpfers und Bewahrers. Christen sind nicht das Sahnehäubchen, sondern Salz im Teig der Welt.

    Die Leitung der Sitzung liegt in den Händen des Synodevorsitzenden Pastor Fritz Baarlink, der sich bei einigen Tagesordnungspunkten von der Beisitzerin Sophie Alsmeier vertreten lässt.

    Reformierter Bund - Unterstützung von "reformiert-info"

    • Die Synode spricht ihre Freude darüber aus, dass der Reformierte Bund das Medium Internet zunehmend nutzt, um Inhalte und Informationen aus dem Bereich reformierter irchen und Gemeinden allgemein zugänglich zu machen.

    • Die Synode beteiligt sich an der Anschubfinanzierung von "reformiert-info" in Höhe von € 1.000,- und stellt diesen Betrag aus der "Kasse für kirchliches Schrifttum" zur Verfügung.

    Hilfsdienste in Ihrhove und Neermoor

    • Die Synode gewährt ab dem Kalenderjahr 2008 der Gemeinde in Neermoor jährlich sechs Sonntage Hilfsdienste und der Gemeinde in Ihrhove einen Sonntag. Die empfangende Gemeinde hat dabei die entstehenden Fahrtkosten zu übernehmen, entsprechend den Regelungen für Vakanzdienste.

    Logo der EAK

    • Die EAK hat ein neues Logo. Dafür hatte das Moderamen Vorschläge gemacht. Folgendes wurde beschlossen: Dieses Logo (siehe Abbildung) soll sowohl als Briefkopf wie auch für das Siegel der EAK verwendet werden.

    Unterstützung der Veranstaltungen der EKD im Calvinjahr

    • Die Synode begrüßt, dass das Jahr 2009 genutzt wird, um das Wirken des Reformators Johannes Calvins zu würdigen und seine Bedeutung für den reformierten Protestantismus hervorzuheben. Die Kollekte für das Calvinjahr 2009 wird in die Kollektenliste für 2008 aufgenommen und ersetzt einmalig die Kollekte für Kirchliches Schrifttum (Öffentlichkeitsarbeit). Aus dem Erlös werden 2.500,00 Euro der "Projektstelle Calvinjahr 2009" zur Verfügung gestellt, der Rest wird vom Ausschuss für Kirchenordnung, Liturgie, Musik, Öffentlichkeitsarbeit (KLMO) zur Unterstützung weiterer Projekte verwaltet.

    Korrektur im Text der Verfassung

    Bei der neusten Ausgabe der Verfassung der EAK, die allen Kirchenräten zugegangen ist, hat sich ein Fehler herausgestellt.

    • Die Synode stellt fest: Die seit 2001 gültige Fassung des Artikels 16-4 der Verfassung wurde nicht geändert. Alle Synodalen und Kirchenratsmitglieder werden gebeten, den Druckfehler zu korrigieren und in Artikel 16-4 der am 22.09.2007 gedruckten Verfassung die Absatzziffer "7" zu streichen und die Absatzziffern "6" und "9" neu einzufügen.

    Kirchentag 20.-24. Mai 2009 in Bremen

    Über den Stand der Vorbereitungen berichtet Pastor Friedhelm Stemberg aus Schwanewede-Neuenkirchen, nördlich von Bremen, der drei Jahre von der Ev.-reformierten Kirche von der Gemeindearbeit freigestellt wurde, um mit vielen anderen den Kirchentag 2009 in Bremen vorzubereiten und zu begleiten. Seit November 2006 ist er Beauftragter und Ansprechpartner der ERK für den Deutschen Ev. Kirchentag in Bremen. Pastor Stemberg informiert die Synode über den Stand der Vorbereitungen. Der Kirchentag ist ein "Fest des Glaubens und der Weltverantwortung", zu dem ca. 300.000 Gäste erwartet werden. Er wird als Laienbewegung von einem Kirchentagsverein geleitet, der in Kooperation mit der Bremischen Evangelischen Kirche und mit Unterstützung der Ev.-Luth. Kirche Hannovers, der ELK Oldenburgs und der ERK arbeitet. Der Kirchentagsverein verantwortet die Inhalte. Daneben gibt es die Geschäftsstelle, die für die Organisation zuständig ist, und außerdem einen Lenkungsausschuss zur Vorbereitung. Die Verbindung der ERK und EAK ist durch einen Vorbereitungskreis gegeben, in den die letzte altreformierte Synode Pastor Lothar Heetderks ernannt hat.
    Mitwirkungsmöglichkeiten sind in vielen Bereichen gegeben. Die Gemeinden sind herzlich eingeladen, diese zu nutzen. Pastor Stemberg steht für nähere Informationen zur Verfügung. Im Januar 2008 soll das Motto des Kirchentages veröffentlicht werden, im Sommer 2008 ist Bewerbungsschluss.
    Die Synode beschließt:

    • Der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit wird gebeten, gemeinsam mit Pastor Heetderks die Verantwortung für unsere Arbeit für den Kirchentag zu übernehmen.

    Die Adresse von Pastor Stemberg
    Friedhelm Stemberg, An der Weide 50, 28195 Bremen, info@kirchentag.de oder f.stemberg@kirchentag.de Telefon: 0421 43483 162.

    Mitgliedsbeitrag "Brot für die Welt"

    Der Kassenführer der Kasse " Brot für die Welt" bittet über den Kirchenrat Bunde um die Aufhebung eines Synodebeschlusses vom 12.11.2005, wonach ein möglicher Mitgliedsbeitrag für die Diakonische Konferenz Stuttgart (Diakonisches Werk der EKD) der Kasse entnommen werden soll, die Kollekten und Spenden an das Diakonische Werk (Brot für die Welt, Katastrophenhilfe) weiterleitet. Er hält es für richtiger, den Mitgliedsbeitrag für das Diakonische Werk in Stuttgart aus der Synodekasse zu bezahlen. Die Versammlung meint bei allem Verständnis dafür: Praktisch alle diakonischen Werke und Einrichtungen verwenden einen Teil ihrer Gelder für die Werbung und Verwaltung ihrer Arbeit. Die Synode beschließt:

    • Die Synode bleibt bei ihrem genannten Beschluss vom 12.11.2005, wonach ein möglicher Mitgliedsbeitrag für die Diakonische Konferenz Stuttgart (Diakonisches Werk der EKD) der Kasse entnommen werden soll, die Kollekten und Spenden an das Diakonische Werk (Brot für die Welt, Katastrophenhilfe) weiterleitet.

    Deutscher Posaunentag in Leipzig

    Die Landesposaunenwartin Helga Hoogland bittet um Unterstützung des Deutschen Posaunentages 2008 in Leipzig, zu dem sich auch achtzig altreformierte Bläser angemeldet haben.
    Beschluss:

    • Die Synode begrüßt den Deutschen Posaunentag 2008 und bittet die Gemeinden und örtlichen Posaunenchöre um ihre Unterstützung. Aus der Kollekte für Kirchenmusik sollen 500,00 Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Gemeinden mit Posaunenchören werden gebeten, sich der Anfrage anzunehmen und dem VPA-Beauftragten mitzuteilen, ob und wie sie auf diese Anfrage reagieren.

    Öffentliches Glaubensbekenntnis

    Jugendausschuss und Theologieausschuss, die sich gegenwärtig im Auftrag der Synode mit der Frage nach Form und Inhalt des Öffentlichen Glaubensbekenntnisses befassen, regen an, zur Synode im Frühjahr 2008 einen Referenten einzuladen, der über "Hintergründe und Geschichte des Öffentlichen Glaubensbekenntnisses" informiert, um dadurch das Gespräch in den Gemeinden über dieses Thema zu fördern.

    Teilnahme der Kinder am Abendmahl

    Hauptthema des Berichtes, den der Jugendausschuss und der Theologieausschuss gemeinsam vorgelegt haben, ist die Frage nach der Zulassung von Kindern zum Abendmahl. Zum Bericht gehören einige Texte, welche die bisherige Praxis kritisch hinterfragen und das Abendmahl als Gedächtnisfeier der ganzen Gemeinde unterstreichen. Beide Ausschüsse sind einstimmig der Meinung, die Synode solle den Gemeinden die Möglichkeit eröffnen, das Abendmahl zum Mahl der ganzen Gemeinde zu machen. Das Gespräch darüber zeigt, dass viele die Anstöße der Materialien zu diesem Thema begrüßen. Bei anderen ist das Thema noch weniger im Blick. Kein Kirchenrat möchte dem anderen ein Hindernis in den Weg legen, das Abendmahl als ganze Gemeinde, also auch mit den Kindern zu feiern
    Beschluss:

    1. Die Synode eröffnet den Gemeinden die Möglichkeit, den getauften Kindern die Teilnahme am Abendmahl zu gewähren. Jede Gemeinde sollte in Anbetracht der Situation ihrer Gemeinde überlegen, ob sie diesen Schritt gehen möchte.
      Sollte eine Gemeinde sich für die Teilnahme von Kindern an der Feier des Abendmahls entscheiden, gilt als einheitliche Regelung, dass dies in der Begleitung bekennender Gemeindeglieder geschieht.

    2. Die Synode beauftragt den Jugendausschuss, Materialien und Ideen für die Begleitung von Eltern, Kirchenräten und MitarbeiterInnen in den Kindergottesdiensten zu sammeln und den Gemeinden zur Verfügung zu stellen.

    3. Die Synode beauftragt den Ausschuss für KLMO zu prüfen, inwiefern die Teilnahme von Kindern am Abendmahl die Liturgie der Abendmahlsfeier berührt und gegebenenfalls eine entsprechende Ordnung für die Abendmahlsfeier vorzulegen.

    Unterstützung der Kirche auf Sumba

    • Die Synode beschließt entsprechend dem Vorschlag des Ausschusses und seiner Vereinbarung mit Utrecht, dass 2008 bis 2010 jährlich 35.000,00 Euro der altreformierten Missionskollekten für Projekte und Einrichtungen auf Sumba verwendet werden, u.a. für die Evangelistenschule und die Synodearbeit.

    Missionarischer Gemeindeaufbau

    Der Missionsausschuss sieht in diesem Bereich drei Arbeitsbereiche, die sich die Synode durch folgenden Beschluss zu eigen macht:

    • Die Synode der Ev.-altreformierten Kirche begrüßt die Austauschbörse über Aktivitäten zum Gemeindeaufbau, die Vorstellung von Glaubenskursen und den Anstoß zu einer Diskussion in den Gemeinden und beauftragt den Ausschuss, mit der Arbeit in diesem Sinne fort zu fahren.

    Besuch einer Frauengruppe von Sumba

    Der Ausschuss hält den Besuch einer Frauengruppe von Sumba in den altreformierten Gemeinden für 2009 für sinnvoll. Utrecht übernimmt künftig nur noch die Hälfte der Kosten. Pro BesucherIn muss die Evangelisch-altreformierte Kirche demnach etwa 800,- € für Visum und Flug bezuschussen. Es kommen noch einige Kosten für den Aufenthalt hier hinzu.
    Beschluss:

    • Die Synode beauftragt den Missionsausschuss, in Absprache mit Utrecht eine Einladung für Frauen von Sumba für den Sommer 2009 auszusprechen und die Hälfte der Kosten des Besuchs für maximal sieben Personen aus der Missionskasse zu übernehmen.

    • Der Ausschuss wird beauftragt, für dieses Besuchsprojekt nach Möglichkeit Sponsoren zu suchen oder Patenschaften zur finanziellen Unterstützung zu erschließen.

    Kollektenplan 2008

    Der Diakonieausschuss hat folgende Kollekten vorgeschlagen und die Synode
    beschließt entsprechend:

         

    Febr.    
    März
    April
    Mai
    Juni
    Juli
    Sept.
    Okt.
    Nov.
    Dez.

    Jugendpastor
    Osterkollekte für die ‚Innere Mission'
    Reformierte Kirchen in Osteuropa
    Pfingstkollekte für die ‚Äußere Mission'
    Jugendbund und Freizeiten
    Kirchenmusik
    Aus- und Fortbildung
    Öffentlichkeitsarbeit, u. a. Calvinjahr 2008
    Äußere Mission
    Weihnachtskollekte für ‚Brot für die Welt'

    Empfohlen wird eine Kollekte für das "Aktionsbündnis gegen Aids", und erbeten werden Spenden und Kollekten für die "Rumänienhilfe".

    Bruggen der Hoffnung

    Die Protestantische Kirche der Niederlande informierte die Evangelisch-altreformierte Kirche mit Schreiben vom 12. April 2007 über ein ökumenisch deutsch-niederländisches Visitationsprojekt "Bruggen der Hoffnung", das Gemeinden in Gelderland und Overijssel mit einigen Kirchenkreisen der Westfälischen Kirche (Tecklenburg, Münster, Steinfurt/Coesfeld/Borken) für 2007 bis 2009 verabredet haben.

    • Dazu beschließt die Synode, die Folien des deutsch-niederländischen Visitationsprojektes "Bruggen der Hoffnung" den bestehenden Partnerschaftsgruppen in den Gemeinden der EAK zugänglich zu machen. Sie können per Email bei Pastor Fritz Baarlink, dem Schriftführer des Ausschusses, angefordert werden (f.baarlink@gmx.net). Das Material ist geeignet, um daraus Impulse für die Ausgestaltung eigener Partnerschafts-Kontakte zu entnehmen.

    Volle synodale Gemeinschaft - Gesprächsangebot der Ev. - ref. Kirche

    Das Gespräch über die von der Evangelisch-reformierten Kirche angebotene "volle synodale Gemeinschaft" nimmt einen größeren Raum ein. Dabei werden auf der einen Seite der Dank und die Anerkennung für diese Einladung geäußert. Auf der anderen Seite wird auch die Sorge um die künftige Entwicklung der EAK und deren Selbstständigkeit zum Ausdruck gebracht. Auch wird mit Nachdruck darum gebeten, die Kirchenräte und Gemeinden in den Besinnungsprozess von Anfang an mit einzubeziehen. Der Ökumeneausschuss hat bereits eine Reihe von Fragen zusammen gestellt, die in diesem Zusammenhang zu klären sind. Er ist bemüht, ein Höchstmaß an Transparenz walten zu lassen, um Missverständnissen vorzubeugen. Er stellt klar, dass die Eigenständigkeit und die besondere Prägung der EAK durch eine mögliche volle synodale Gemeinschaft mit der ERK nicht angetastet werde. Es sei nicht an eine synodale Einheit im Sinne einer Fusion gedacht.
    Die Synode beschließt einstimmig:

    1. Der Ausschuss sucht das Gespräch mit den Kirchenräten. Die Vertreter des Ökumeneausschusses sind ebenso wie die Vertreter der Ev.-reformierten Kirche im Gemeinsamen Ausschuss bereit, in die Gemeinden zu kommen und mit den Amtsträgern und auch in Gemeindeversammlungen anstehende Fragen zu bedenken.

    2. Die Synode beauftragt den Ökumeneausschuss, eine solche synodale Gemeinschaft in ihren praktischen Auswirkungen näher zu beschreiben und rechtzeitig vor einer nächsten Synode entsprechende Unterlagen einzureichen, über die dann die Synodeversammlung weiter beraten kann.

    Reformierter Bund - Beiträge

    Der Reformierte Bund hat seine Beitragsstruktur reformiert. Gemeinden mit weniger als 500 Gliedern zahlen als Jahresbeitrag in Zukunft noch 50,- €. Ab 500 Glieder werden 150,- € fällig und ab 1500 Glieder 300,- €. Das bedeutet für unsere Gemeinden auf Grund ihrer verhältnismäßig geringen Größe eine Minderung der Mitgliedsbeiträge. Die Synode betont die Bedeutung des Reformierten Bundes. Er hilft reformierten Kirchen, Gemeinden und Einzelmitgliedern zum Austausch untereinander und stärkt das reformierte Bekenntnis durch Veröffentlichungen, Referate und Tagungen. Deshalb sollten wir als EAK uns angemessen an der Finanzierung dieser Arbeit beteiligen.

    • Die Synode bittet alle ihre Gemeinden, die Mitglieder des Reformierten Bundes sind, ihren Beitrag für den Reformierten Bund entweder auf dem bisherigen Niveau zu halten oder sich mit einem doppelten Mitgliedsbeitrag und einer zusätzlichen jährlichen Kollekte an den Finanzen des reformierten Bundes zu beteiligen.

    • Gemeinden, die dem Reformierten Bund noch nicht angehören, bittet sie, ernsthaft zu überlegen, dem Bund beizutreten.

    Gemeinsam unterwegs (3)

    Das dritte Heft mit den Ergebnissen ev.-ref. - ev.-altref. Gespräche 2001 - 2007 ist erschienen. Das erste Exemplar bekommt als Dank Frau de Haan-Verduyn überreicht, die seit 2004 als stimmberechtigte Abgeordnete die Protestantischen Kirche der Niederlande (PKN) in unserer Synode vertreten hat. Ihre Amtszeit endet und sie verabschiedet sich und dankt für die gute Zusammenarbeit. Die anwesenden Mitglieder im Gemeinsamen Ausschuss bekommen ebenfalls ein Exemplar überreicht. Alle Kirchenräte erhalten nach der Versammlung die vorher bestellten Exemplare.

     

    Frühere und derzeitige Mitglieder des "Gemeinsamen Ausschusses" empfangen die ersten Exemplare des Heftes "Gemeinsam unterwegs 3" mit Ergebnissen der Gespräche von 2000-2007: Heinrich Lüchtenborg, Fritz Baarlink, Jan Wortelen, Dr. Johann Weusmann (ERK), Tammo Oldenhuis, Jan Keddemann, Dr. Gerrit Jan Beuker.

    Sonderbeauftragung Laar

    Der VPA hat auftragsgemäß über den zeitlichen Umfang der Sonderbeauftragung in der Gemeinde Laar beraten. Er schlägt vor und die Synode beschließt:
    Im Falle der Berufung eines Pastors steht der Gemeinde Laar 80% und der Synode 20% seiner Arbeitszeit zur Verfügung.

    • Die Synode genehmigt für den Haushalt 2008 folgende Ansätze, die auf die Gemeinden umgelegt werden:
      - Synodekasse € 40.000,00
      - Kasse Gegenseitige Hilfe € 40.000,00
      - Pensionskasse € 230.000,00.

    Unterstützung Emden

    Nach Ansicht des VPA ist die Beitragssituation in Emden zur Zeit nicht übersehbar. Daher schlägt er vor und die Synode beschließt:

    • Der von Emden beantragte Betrag in Höhe der Hälfte der 40%-Stelle in Emden wird im Haushaltsansatz der "Kasse Gegenseitige Hilfe" eingeplant. Sollte die Gemeinde Emden aus eigener Kraft die Personalkosten nicht decken können, stellt die Synode den beantragten Betrag für ein Jahr zur Verfügung.

    Einsparungen und Arbeitssicherheit

    Einsparungen im Versicherungswesen und gesetzliche Bestimmungen zur Arbeitssicherheit waren die Themen, die der VPA in Leer mit Herrn Landheer von der Ev.-reformierten Kirche besprochen hat. Gesetzliche Vorgaben bezüglich der Arbeitssicherheit müssen von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts eingehalten werden.
    Aufgrund der vorliegenden Informationen beschließt die Synode

    • Das Kirchenamt der ERK wird gebeten, zu prüfen ob durch eine Kooperation mit der ERK Kosteneinsparungen im Versicherungswesen der EAK erreicht werden können. Die Gemeinden, die sich beteiligen wollen, stellen dem VPA die erforderlichen Daten zur Verfügung.

    • Die Gemeinden benennen einen oder zwei Beauftragte für die Arbeitssicherheit. Der VPA soll eine Informationsveranstaltung zum Thema "Gesetzliche Vorgaben zur Arbeitssicherheit" organisieren.

    Siegelordnung

    Der VPA legt der Synode auf drei Seiten erstmals eine Siegelordnung vor. Sie entspricht bis auf minimale Abweichungen der reformierten Siegelordnung.

    • Die Synode beschließt die vom VPA vorgelegte und aus der reformierten Rechtssammlung übernommene Siegelordnung. Sie tritt zum 01.07.2008 in Kraft. Synode, Synodalverbände und Gemeinden sollen bis zum 01.07.2008 ihr Siegelwesen entsprechend der Ordnung einrichten. Die Siegelordnung wird gesondert im Grenzboten veröffentlicht.

    Wahlen und Ernennungen

    Die Synode tätigt eine Reihe von Wahlen und Ernennungen von Personen, die alle schon in den vergangenen Monaten ihren Dienst aufgenommen haben.

    • Albert Wiggerink und Günter Alsmeier werden für die Dauer von fünf Jahren zu synodalen Kassenprüfern berufen.

    • Die Synode wählt bzw. ernennt in die Ausschüsse der Ev.-reformierten Kirche (Gesamtsynode): für Kirchenmusik: Heiner Hensen, für ÄltestenpredigerInnen Nina Oltmanns, für Gemeindeaufbau und Volksmission: Dieter Bouws, in den Ausschuss für Theologie: Habbo Heikens; in den Globalisierungsausschuss: Manfred Bonte und in den Diakonieausschuss für 2007 bis 2010 Gerrit Jan Vette und für 2010 bis 2013 Dagmar Bouws.

    • Sie ernennt als Vertreterin für Heinrich Lüchtenborg Dagmar Bouws anstelle von Jan Alberts in die Diakonische Konferenz der EKD. Sie dankt Jan Alberts für seine jahrelangen vielfältigen Dienste im Diakonieausschuss und in diakonischen Vertretungen.

    • Sie bittet die Pastoren Teunis und Beuker, für die Jahre 2008 bis 2011 die Redaktion des Grenzboten zu übernehmen.

    Nächste Synodetagung

    • Die nächste Synodetagung soll am Mittwoch, dem 21. Mai 2008 in Nordhorn stattfinden. Eingaben sind bis zum 01.04.2008 an den Sekretär zu richten. Einberufende Gemeinde für das Jahr 2008 ist Emlichheim.

    Im Zusammenhang mit persönlichen und gemeindlichen Anfragen und Mitteilungen wird u.a. erwähnt, dass es bis vor wenigen Jahren in den Ausführungsbestimmungen zur Kirchenordnung der Gereformeerde Kerken ein Muster für Rufbriefe gab. Heute gibt es in der EAK dafür keine verbindliche Ordnung mehr.

    • Deshalb beauftragt die Synode den VPA, ein Muster für einen Rufbrief zu erstellen sowie zu erklären, welche Ordnung für die Erstattung von Umzugskosten und Einrichtungsvergütung gültig sein soll.

    Die Beisitzerin Sophie Alsmeier schließt die Sitzung mit einem Gebet.

    nach oben