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Berlin. Der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Dr. h.c. Frank O. July, ist zum Vorsitzenden des Diakonischen Rates gewählt worden. Er folgt dem rheinischen Präses Nikolaus Schneider, der als amtierender Ratsvorsitzender der EKD sein Amt aufgab und mit großem Applaus in der Diakonischen Konferenz verabschiedet wurde.
Der Diakonische Rat überwacht als Aufsichtsgremium die Umsetzung der Beschlüsse der Diakonischen Konferenz* und er berät den Vorstand dieses Werkes bei dessen Arbeit und beaufsichtigt seine Amtsführung. Außerdem steht ihm ein Vorschlagsrecht bei der Wahl des Präsidenten bzw. der Präsidentin des Diakonischen Werkes zu.
(* Die Evangelisch-altreformierte Kirche hat Sitz und Stimme in der Diakonischen Konferenz, dem »Parlament» des Diakonischen Werkes in Deutschland.)

Kongo. Am 30. Juni 2010 feierte die Demokratische Republik Kongo den 50. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Die Hauptstadt Kinshasa war für diesen Anlass reichlich geschmückt. Die großen Boulevards wurden mit chinesischer Hilfe neu geteert. Doch Korruption, Gewalt und andauernde Rebellenangriffe zermürben die Bevölkerung. Bei Übergriffen sind auch immer wieder Kirchengemeinden betroffen.

Berlin. In den Jahren 2007 und 2008 wurden für die Studie "Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt" 44 610 Jugendliche im durchschnittlichen Alter von 15 Jahren zu ihrem Weltbild, zur Religion und zu ihrem Verhältnis zu Gewalt und Erfahrungen damit befragt. Dabei spielte die Frage nach dem Integrationserfolg bei Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund eine wichtige Rolle. Die Studie zeigt auf, dass "je höher die religiöse Bindung (von jungen Muslimen) ausgeprägt ist, umso niedriger ist der Stand der Integration". Zudem heißt es in der Studie, dass "mit wachsender religiöser Bindung die Gewaltbereitschaft der jungen Muslime tendenziell" ansteigt.
Geradezu alarmierend stellen die an der Studie beteiligten Kriminologen fest: "Je stärker sich islamische Migranten an ihren Glauben gebunden fühlen, umso mehr stimmen sie den gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen zu und umso häufiger bevorzugen sie gewalthaltige Medien." Bei christlichen Migranten ist festzustellen: Je stärker sie in ihrer Religion verankert sind, umso seltener begehen sie Straftaten. Je mehr sie in die christliche Gemeinschaft eingebunden sind, desto weniger akzeptieren sie eine sogenannte Machokultur und die Diskriminierung von Frauen.
Die zu erwartende Reaktion der Islamverbände bzw. deren Funktionäre auf diese Studie blieb nicht aus. Sie beklagen, die Befunde seien nur "Ausdruck von Diskriminierung und falsch verstandenem Islam". Es trifft zu, dass Politik und Bürgergemeinschaft gefordert sind, nachhaltig Wege zur Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund zu ebnen und jeder Form von Diskriminierung eindeutig entgegenzutreten. Allerdings zeigt die Reaktion der muslimischen Verbände erneut, dass sie zur Selbstkritik nicht willens oder zumindest nicht fähig sind. Necla Kelek bezeichnet in einem Beitrag im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14. Juni 2010 die "konservativen Verbände und ihre Imane" als die "größten Integrationsverhinderer".

Berlin. Auch nach Verabschiedung des Gesetzes "zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen " steht fest: Ehrenamtlich tätige Vorstände haften für einen in Wahrnehmung der Vorstandspflichten verursachten Schaden mit dem eigenen Vermögen! Dies gilt zwar nicht bei "leichter Fahrlässigkeit", jedoch im vollen Umfang, wenn dem Vorstand grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz bei der Verletzung einer ihm obliegenden Pflicht zu Last gelegt werden kann. Ähnliches wird auch für Verantwortliche in Körperschaften des öffentlichen Rechts gelten.

Neuenhaus. In der Samtgemeinde Neuenhaus sollen der Zusammenhalt und die Lebensqualität gefördert und die Generationen vernetzt werden. Ziel des generationsübergreifenden Projektes "Jung hilft Alt - Alt hilft Jung" ist es, das Miteinander und den Austausch unter den Generationen zu fördern. Kinderbetreuung, Beratung in Alltagsfragen, Botengänge, Begleitung bei Arztund Behördenbesuchen und vieles andere mehr kann so bei gegenseitiger Hilfestellung organisiert werden.


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Mainz. Verstärkt werden Kirchengebäude zum Ziel von Vandalismus. Dabei geht es längst nicht immer um Geld und Wertgegenstände, vielmehr richten sich die Angriffe vermehrt gegen "Symbole des Glaubens". Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu den Missbrauchsfällen vor allem in der katholischen Kirche. Angesichts der immer neuen Vorwürfe hat sich erstmals auch der Mainzer Kardinal Lehmann zu Wort gemeldet: Seine Kirche befinde sich in einer tiefgreifenden Krise. In einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt der langjährige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, in dieser Situation ergebe es keinen Sinn, mit dem Finger zuerst auf andere zu zeigen und dadurch den Anschein zu erwecken, von der eigenen Verantwortung abzulenken oder das Geschehene zu relativieren. Die Kirche dürfe sich vielmehr nicht wundern, wenn sie jetzt an jenen Kriterien gemessen werde, mit denen sie sonst ihre sittlichen Überzeugungen vertrete. "Die aufgedeckten Missbrauchsfälle wirken wie ein Bumerang ", schreibt Kardinal Lehmann. Dem Journalisten Andreas Dippel ist beizupflichten, wenn er sagt: Dieser Bumerang "zerstört weitaus mehr als Kirchenfenster und Altäre".

Kopenhagen. Vor einigen Wochen wurde die Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali von der dänischen Zeitung "Jyllands- Posten" mit dem Preis für Meinungsfreiheit ausgezeichnet. Im Jahre 2005 hatte "Jyllands-Posten" mit dem Abdruck von Mohammed-Karikaturen weltweit für Aufsehen gesorgt. Ein Extremist versuchte sogar, einen Karikaturisten zu töten. In einem Interwiew mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Hirsi Ali, für sie stehe fest, "dass der Islam mit der liberalen Gesellschaft, wie sie sich im Gefolge der Aufklärung herausgebildet hat, nicht vereinbar ist". Islam bedeute Unterwerfung, das lerne jeder muslimische Schüler: "Dann wird er fragen: Wo finde ich denn den Willen Gottes? Dann stößt er auf Koran und Hadith. Und was man dort dann wortwörtlich liest und auswendig lernt, hat eben mehr mit Bin Laden zu tun als mit den schönen Worten europäischer Islamreformer. Darum hat Bin Laden so viele Anhänger, jeder Muslim kann das nachvollziehen." Hirsi Ali steht unter ständigem Polizeischutz, was sie nach eigenem Bekunden "sehr einsam" macht. Als "Heldin " möchte sie nicht gelten: "Ich bin keine Märtyrerin! Ich höre auf, wenn genügend Menschen erkannt haben, dass sich etwas ändern muss."

Stuttgart. Floribet Chebeya, Direktor der Menschenrechts - organisation "Stimme der Stimmlosen", hat sich mehr als 20 Jahre unerschrocken und mit deutlichen Worten für die Einhaltung der Menschenrechte eingesetzt und dabei mehr als einmal sein Leben riskiert. Mehrfach wurde er inhaftiert und auch gefoltert. Zuletzt wurde er im März 2009 auch auf Druck von "Brot für die Welt" aus einer einwöchigen Haft entlassen. Vor wenigen Wochen ist Chebeya in der Republik Kongo ermordet worden. Gemeinsam mit anderen hatte er den Protest gegen den erzwungenen Rücktritt des Parlamentspräsidenten Vital Kamerhe organisiert. Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt", erklärt zur Ermordung von Chebeya: "Wir sind bestürzt über diese Nachricht. Unser Mitgefühl gilt nun der Familie und den Angehörigen. Wir fordern die Verurteilung der Täter und ihrer Hintermänner sowie den verstärkten Schutz für alle Menschenrechtsverteidiger in der Demokratischen Republik Kongo."

Hannover. Im November soll in der (lutherischen) hannoverschen Landeskirche die "Käßmann-Nachfolge" geregelt werden. Im September sollen Gespräche mit möglichen Kandidaten und Kandidatinnen für das Bischofsamt geführt werden. Der stellvertretende Landesbischof Hans- Hermann Jantzen regte an, die Übergangzeit zu nutzen, grundsätzlich über das Bischofsamt nachzudenken: Der Rücktritt von Dr. Margot Käßmann werfe u.a. die Frage auf, was die Kirche ihren Spitzenleuten zumute. Auch das bischöfliche Amt könne als eine Gemeinschaftsaufgabe gesehen werden. Das Amt brauche eine Entschleunigung. Der Lüneburger Regionalbischof und stellvertretende Landesbischof Jantzen eröffnete seinen Bericht für die Synode in Hannover mit einem Dank an die frühere Landesbischöfin: "Unsere Landeskirche hat Margot Käßmann viel zu verdanken. " Sie habe die Kirche für viele geöffnet, Mitarbeitende motiviert und Menschen Mut zum Glauben gemacht.

Emden. Der Emder Gemeindebrief berichtet in einer "Rückschau" über die Sanierung des Kirchendaches: Lange wurde geplant und an vielen Sonntagen wurde gesammelt. So konnten schließlich die Arbeiten in Angriff genommen und mittlerweile abgeschlossen werden. Franziska Tjebben schreibt dazu: "Hoffen wir nun, dass unser neues Dach einladend wirkt und wir auch unter ›Gottes beschützendem Dach‹ noch viele Gottesdienste feiern können."

Veldhausen. Im Gemeindebrief der altref. Gemeinde Veldhausen heißt es: "Die Kassettenanlage (zur tontechnischen Aufnahme von Gottesdiensten, hlg) hat ausgedient. Kassetten sind kaum noch auf dem Markt, das Brennen von CDs ist auch keine echte Alternative; in diese Technologie zu investieren lohnt sich nicht mehr. So haben sich der Kirchenrat und der Finanzausschuss entschlossen, zum Herbst die Aufnahme auf USB-Sticks umzustellen. Diese Speicher können viele Gottesdienste aufnehmen, sind wartungsfrei und können über fast jede derzeit auf dem Markt befindliche und ›kinderleicht‹ zu bedienende Stereoanlage abgespielt werden."

Uelsen. "Die Kirche nach vorne träumen" lautete das Thema der Klausurtagung, zu der sich der Uelsener Kirchenrat vom 7. bis 9. Mai im Kloster Frenswegen traf. Das Grundsatzreferat behandelte die Bedeutung der geistlichen Leitung einer Gemeinde. Vor allem aber wurde auf die Gemeindekonferenz vom Januar 2009 zurückgeblickt und Zwischenbilanz gezogen. Inwieweit sind die Zielvorgaben erreicht worden? Wo muss nachgebessert werden? Stehen wir noch hinter dem Leitbild von damals - und wie soll es bis 2014 weitergehen? Das waren die Fragen, mit denen sich der Kirchenrat auseinandersetzte. Nach 2008 war dies die zweite Tagung des Kirchenrates in dieser Form.

Nordhorn. "Weiterer gemeinsamer Gottesdienst mit der ev.-ref. Kirchengemeinde." Unter dieser Überschrift heißt es im Gemeindebrief der ev.-altref. Gemeinde Nordhorn: Seit Jahren feiern wir mit der ev.-ref. Nachbargemeinde, Bezirk Neue Kirche, jeweils im Januar einen gemeinsamen Gottesdienst. Die Kirchenräte haben im Dezember vergangenen Jahres beschlossen, die Praxis gemeinsamer Gottesdienste aufgrund der positiven Erfahrungen und als Zeichen der Gemeinschaft zu erweitern. Vereinbart wurde, jeweils am dritten Sonntag im Mai zu einem gemeinsamen Gottesdienst des Bezirks Alte Kirche der ev.- ref. Gemeinde und der ev.-altref. Gemeinde mit jährlichem Wechsel des Ortes einzuladen. Am 16. Mai findet der erste dieser gemeinsamen Gottesdienste in der Alten Kirche am Markt statt. Am 15. Mai 2011 ist dann unsere Gemeinde Gastgeberin des gemeinsamen Gottesdienstes.

Nordhorn. Der Kirchenrat der ev.-altref. Gemeinde Nordhorn hat eine Arbeitsgruppe namens "Zukunftswerkstatt" berufen. Der Nordhorner Gemeindebrief gibt u.a. Auskunft über den Arbeitsauftrag für dieses Gremium:
Wie können wir unsere Gottesdienste missionarisch ansprechend und einladend so gestalten, dass die Gemeindeglieder sie nicht mehr versäumen möchten? Wie können Menschen dem Wort Gottes so begegnen, dass sie nicht mehr ohne diesen Gott leben wollen? Wie können wir Kinder und Jugendliche so in Evangelium und Glauben einführen und unterweisen, dass sie als aktive Glieder an der Gemeinschaft der Gemeinde nicht nur vorübergehend teilnehmen? Wie können wir die Seelsorge in unserer Gemeinde verbessern? Welche Aufgaben haben Hauptamtliche in Zukunft und welche Aufgaben haben sie nicht, auch um Ehrenamtliche zu finden, zu schulen, einzusetzen, zu leiten und zu führen in einer vielfältigen Gemeindearbeit?
Nun kann man die Ansicht vertreten, wir lassen alles so laufen, wie es ist, und nehmen den sich schleichend weiter fortsetzenden Rückgang des Gemeindelebens resignierend hin. Aber: Auch wer nichts ändern will, sollte darüber bewusst entscheiden. Rechenschaftspflichtig ist auch, wer alles so bleiben lässt, wie es ist.
Jeder muss sich die Frage stellen: "Was geschieht, wenn nichts geschieht?" (Huber) "Wir hemmen das Wachstum der Kirche, wenn wir sie behalten wollen, wie sie immer war - wenn man ihre Gottesdienste haben will, wie sie immer waren, ihre Theologie, ihre Frömmigkeitsformen und ihre Rechtsstruktur. Wer genau leben, glauben und denken will, wie seine Väter und Mütter geglaubt haben, lebt nicht im Geist seiner Väter und Mütter. Übrigens lebt auch der nicht im Geist seiner Väter und Mütter, der unter Neuheitszwängen steht und alles anders haben will, als die Alten es hatten. Wachstum heißt nicht 'mehr und größer werden', es heißt intensiver und deutlicher werden." (Steffensky)

Greifswald. Das Greifswalder Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die sogenannte Bäderregelung des Landes Mecklenburg-Vorpommern gekippt. In seiner Urteilsverkündigung erklärte das Gericht die Regelung für unzulässig, wonach in 149 Orten und Ortsteilen an bis zu 44 Sonntagen im Jahr zwischen 11.30 und 18.30 Uhr die Läden geöffnet werden könnten. Das Verfahren beruht auf einer Klage der beiden evangelischen Landeskirchen sowie der katholischen Erzbistümer Berlin und Hamburg. In ihrer Urteilsbegründung wies die Vorsitzende Richterin Hannelore Kohl darauf hin, dass die seit April vergangenen Jahres geltende "Bäderregelung" nicht den erforderlichen "Charakter einer Ausnahmeregelung" erkennen lasse. Vielmehr verstießen deren Vorschriften gegen das für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen vom Grundgesetz festgelegte Regel-Ausnahme-Verhältnis. Die "Bäderregelung " ermögliche nämlich fast ganzjährig den gewerblichen Verkauf an Sonntagen. Davon ausgenommen sei lediglich der Verkauf in Baumärkten sowie Möbel- und Autohäusern.
Die anwesenden Kirchenvertreter begrüßten das Urteil. Die Richter hätten mit ihrer Entscheidung den Sonntag als Tag der Erholung gestärkt, sagte der pommersche Bischof Hans-Jürgen Abromeit. Damit sei anerkannt worden, dass der Sonntagsschutz "weit über die religiöse Bedeutung hinausgeht" und ein kommerzielles Interesse allein für derartige Verordnungen nicht reiche. Der Sonntag sei generell der Tag, der den Menschen und der Gesellschaft die nötige Besinnung bringe, sagte der mecklenburgische Landesbischof Andreas von Maltzahn. "Der Sonntag als arbeitsfreier Tag wehrt der Tendenz der Ökonomisierung aller Lebensbereiche."

Nordhorn. Diakonin aus Südafrika: Esther Pfeiffer wird für zwei Jahre als Diakonin beim reformierten Synodalverband Grafschaft Bentheim arbeiten. Die 33-jährige gebürtige Südafrikanerin, hatte schon im Rahmen ihres Diakoniestudiums in Hamburg Gemeindepraktika in Schüttorf, Bad Bentheim, Holthusen und Greetsiel absolviert. Am 1. März hat sie ihre Arbeit in der Grafschaft aufgenommen und soll nach Angaben von Präses Heinz-Hermann Nordholt besonders die Gemeindepartnerschaften nach Südafrika stärken. Die Stelle von Pfeiffer wird kofinanziert vom Evangelischen Entwicklungsdienst (eed).

Hoogstede. In der Gemeinde Hoogstede laufen erste Planungen für einen Besuch der ungarischen Partnergemeinden in Csillaghegy und Békásmegyer. Angedacht ist ein Termin während der Herbstferien (9. bis 14. Oktober 2010).

Uelsen. Einige ev.-altreformierte Gemeinden unterhalten Partnerschaften mit Gemeinden aus Mittel-Ost- Europa. So auch die Gemeinde Uelsen, deren Ungarnkreis für die Zeit vom 1. bis 6. September 2010 eine Fahrt zu der ungarischen Partnergemeinde VAC plant. "Die ganze Gemeinde - jung und alt - wird hierzu wie immer herzlich eingeladen" ist im Uelser Gemeindebrief zu lesen.

Göttingen. Der Lehrstuhl für reformierte Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen bleibt weiterhin unbesetzt. Die ev.-ref. Kirche konnte keinem der vorgeschlagenen Kandidaten zustimmen, da ihnen ein reformiert-theologischer Hintergrund fehle. Bis zu seiner Pensionierung 2002 hatte Eberhard Busch den Lehrstuhl inne, erster Inhaber war Karl Barth.

Wilsum. Die ev.-reformierte Kirchengemeinde Wilsum unterstützt in Kooperation mit der Grund schule in Wilsum eine Schule in Bangladesch. Der Aufbau der Schule soll in einem Vierjahresprojekt erfolgen. Vor Ort trägt die Organisation NETZ für die Umsetzung des Vorhabens die Verantwortung. Die Kosten belaufen sich auf jährlich 1140 Euro. Bildung ist lebensnotwendig und kann als "Brot zum Leben" bezeichnet werden.

Münster. In Münster trifft sich unter Leitung von Pastor H. Lüchtenborg seit einigen Monaten ein Gesprächskreis, an dem (bisher) Reformierte und Altreformierte aus der Grafschaft Bentheim teilnehmen. Ganz unterschiedliche Themen kommen zur Sprache: "Meditationstuch von Brot für die Welt", "Münster und die Täuferbewegung", "Schulängste und ihre Behandlungsmöglichkeiten ", "Paulus und Lukas - ein Vergleich", "Calvin und seine Prädestinationslehre", "Die Beziehungen zwischen den Niederlanden und Deutschland". Natürlich nehmen auch der persönliche Gedankenaustausch und die Geselligkeit einen gebührenden Raum ein. Am 26./27. Juni steht ein "Wuppertal-Wochenende" auf dem Programm. Der Kreis ist offen für alle Interessierte. Wer nähere Informationen erhalten oder teilnehmen möchte, wende sich an: Pastor H. Lüchtenborg, Burgunderstraße 41c, 42285 Wuppertal, Tel.: 0202 / 44 60 61, E-Mail: Luechtenborg.H@gmx.de

Nordhorn. Die altreformierte Gemeinde Nordhorn kann am 22. November 2011 so Gott will auf ihr 100- jähriges Bestehen zurückblicken. Die ersten Planungen und Vorbereitungen für das Jubiläum sind schon in Angriff genommen.


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