Herbstversammlung 2012

    Bericht von der Herbstversammung des Frauenbundes
    am 29. September 2012 in Emlichheim

    "Das Leben: Ein Spiel ohne Grenzen?"

    Gesine Wesselink begrüßte viele Frauen an diesem Nachmittag. Sie las aus Apostelgeschichte 4, 1-12 und hielt eine Andacht aus dem Buch: Wohin soll die Reise gehen?

    Sie begrüßte ganz herzlich Frau Dicky Bouwman aus Westerbur, die ein Referat zum Thema: "Das Leben: Ein Spiel ohne Grenzen? Grenzen erkennen und Grenzen benennen", hielt.

    Hier eine Zusammenfassung:

    Wie war Ihr Tag heute? Haben Sie gelebt oder wurden Sie heute gelebt? Quälen Sie sich manchmal auch mit der Frage: Wann sage ich "Ja", wann sage ich "Nein"? Mache ich mich schuldig, wenn ich klare Grenzen setze? Haben wir jemals gelernt "Nein" zu sagen? Und darum möchte ich gerne mit Ihnen über Grenzen nachdenken. Grenzen geben unserem Leben etwas Besonderes. Inwiefern bestimmen Menschen über unser Leben? Wenn unsere Grenzen nicht klar sind, gibt es Verwirrung und Verletzung. Die Bedingung für einen gesunden und ausgeglichenen Lebensstil ist: Klare Grenzen zu haben. Und nur wir selbst können sie setzen. Fest steht, dass wir für uns selbst und auch für die anderen verantwortlich sind. Die Bibel gibt uns eine klare Antwort: "Einer trage des Anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen."

    Aber es gibt einen Unterschied. Wenn Menschen in Not sind, in Schwierigkeiten, dann ist es unsere Verantwortung, für diese Menschen da zu sein. Aber wenn es um die alltäglichen Mühseligkeiten geht, das sind die alltäglichen Dinge, dafür haben wir selber Verantwortung. Warum sagen wir manchmal "Ja", wenn wir "Nein" meinen?

    Aus Angst, Menschen zu verlieren? Im Stich gelassen zu werden? Dass Menschen böse auf uns sind? Das Geheimnis, für andere mit einem frohen Herzen da sein zu können, lautet: "Wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere sorgen!"

    Wie sieht es mit unseren eigenen, inneren Grenzen aus? Wo fehlt die Disziplin in unserem Leben? Essen, Geld, Zeit usw. Bin ich bereit das zu ändern, was ich ändern muss? Oder glauben Sie, dass Sie es nie schaffen? Jemand hat mal gesagt: "So wie du denkst, so bist Du!" Darin liegt eine tiefe Wahrheit. Denken wir, dass wir etwas nicht können, dann können wir es oft auch nicht. Wenn ich die Entscheidung treffe und sage, dass ich das mit Gottes Hilfe und vielleicht mit Menschenhilfe schaffe, dann werden wir es schaffen.

    Laura Wilkinson hat es am 24. September 2000 erlebt. Sie gewann bei den Olympischen Spielen für Amerika Gold. Es sah aus, dass sie ihr Training unterbrechen musste. Sie hatte sich den Fuß verletzt. Sie glaubt an Jesus Christus. Bei einem Interview nahm sie freudestrahlend ihre Medaille in die Hand und sagte: "Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus." Gott segne Sie alle im Alltag.

    Während der Kaffeepause entwickelte sich eine rege Diskussion zum Thema. Nach der Kaffeetafel wurde Gina Brünink, die sechs Jahre verantwortlich für die Durchführung des Weltgebetstags der Frauen war, verabschiedet. Johanne Paus übernimmt jetzt diese Aufgabe. Nach Lied und Gebet wünschte uns die Vorsitzende einen guten Nachhauseweg.

    Johanne Gerritzen
    Schriftführerin